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ſey: überhaupt wurde ſie zu zuletzt ſo ganz und gar zu einer Sache, die ſich von ſelbſt verſtand, daß ich oft, wenn ich in dem kleinen Hofraume meinen Mor⸗ genſpaziergang machte, auf der andern Seite der Mauer meinen Barbier— der eine hohe Verehrung gegen mich hegt und um keine Welt meinen Anſprü⸗ chen Abbruch thun würde— von„Maſter Humphrey's“ Geſundheitszuſtand ſprechen und irgend einem Freunde das Weſentliche der Unterhaltung mittheilen höre, die er während des eben beendigten Raſirens mit Maſter Humphrey gehabt hat.
Um jedoch die Bekanntſchaft mit meinen Leſern nicht unter falſchen Vorausſetzungen zu eröffnen und ihnen damit Anlaß zu geben, hintendrein Beſchwerde über mich zu führen, weil ich einen Punkt verſchwie⸗ gen, den ich durchaus gleich Anfangs hätte mitthei⸗ len ſollen, ſo mögen ſie erfahren— und es preßt mir ein trübes Lächeln ab, wenn ich denke, daß es eine Zeit gab, wo mir das Bekenntniß ſchmerzlich geworden wäre— daß ich ein mißbildeter, häßlicher, alter Mann bin.
Dieſer Umſtand hat mich jedoch nicht zum Men⸗ ſchenfeind gemacht. Nie kränkte mich eine Spottrede oder ein Scherz über meine verkrümmte Geſtalt. Als Kind war ich melancholiſch und ſchüchtern; aber der Grund lag in der zärtlichen Rückſicht, welche man auf mein Unglück nahm und welche mir tief zu Her⸗ zen ging, ſo daß ich ſelbſt in dieſen frühen Tagen in eine wehmüthige Stimmung verſiel. Ich war noch


