Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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hatten, und ſo wurde ich denn der Mittelpunkt einer allgemeinen Gährung, welche ſich auf eine halbe Meile in die Nunde, nach einer gewiſſen Richtung hin ſogar auf eine Meile erſtreckte. Verſchiedene Gerüchte kamen über mich in Umlauf. Man machte mich zu einem Spion, einem Ungläubigen, einem Teufelsbanner, einem Kinderdieb, einem Flüchtling, einem katholiſchen Prieſter oder einem Ungeheuer. Die Mütter nahmen ihre Kinder auf den Arm und eilten mit ihnen nach Hauſe, wenn ich vorüber ging, und die Männer ſahen mir grimmig nach, Drohun⸗ gen und Flüche murmelnd. Ich war der Gegenſtand des Argwohns und des Mißtrauens ja, ich darf wohl ſagen, des offenen Haſſes.

Als ſie jedoch im Laufe der Zeit fanden, daß ich Niemanden ein Leides that, ſondern mich, Trotz ihrer unbilligen Behandlung, gerne überall gefällig erwies, ſo wurde ihre Stimmung gegen mich milder. Man ſpähte nicht länger jedem meiner Tritte nach, wie es ſonſt an der Tagesordnung geweſen, und auch die Mütter flüchteten ſich nicht mehr mit ihren Kin⸗ dern, ſondern blieben ſtehen und ſahen mir nach, wenn ich an ihren Thüren vorbei ging. Ich nahm dieß für eine gute Vorbedeutung und harrte geduldig auf beſſere Zeiten. Nach und nach gewann ich auch Freunde unter dieſen anſpruchsloſen Leuten, und ob⸗ gleich ſie noch zu ſchüchtern waren, mich anzureden, ſo wechſelten wir doch beim Begegnen die üblichen Grüße. Bald machten ſich's diejenigen, mit welchen