David Kopperfield. 27
auf die Thatſache, daß Sophie, welche, wie ich Dir ver⸗ ſichern kann, Kopperfield, das herzigſte Mädchen iſt!—“
„Bin überzeugt, daß ſie das iſt,“ ſagte ich.
„Ja wahrhaftig, das iſt ſie!“ fuhr Traddles fort. „Aber ich fürchte, daß ich von meinem Gegenſtande abkomme. Erwähnte ich Sr. Ehrwürden, Herrn Horace?“
„Du ſagteſt, daß Du Dich auf die Thatſache ge⸗ ſtützt hätteſt—“
„Richtig! Auf die Thatſache, daß Sophie und ich lange Zeit verlobt wären, und daß Sophie mit der Er⸗ laubniß ihrer Aeltern mehr als zufrieden ſei, mich in meinen— na kurz,“ ſagte Traddles mit ſeinem alten offenherzigen Lächeln,„mich in unſern gegenwärtigen Britannia⸗Metall⸗Verhältniſſen zu nehmen. Sehr wohl. Ich ſchlug dann Sr. Ehrwürden, Herrn Horace— wel⸗ cher ein höͤchſt ausgezeichneter Geiſtlicher iſt, Kopper⸗ field, und Biſchof ſein oder wenigſtens genug haben ſollte, um ohne große Einſchränkung leben zu können— vor, daß, wenn ich ſo weit den Berg hinauf wäre, daß ich, wollen ſagen, zweihundertfünfzig Pfund jährlich hätte, und ziemlich klare Ausſicht fände, das oder noch was Beſſeres für immer zu haben, und außerdem im Stande wäre, ein Plätzchen wie dieſes zu möbliren, Sophie und ich dann und in dieſem Falle vereinigt werden ſollten. Ich nahm mir die Freiheit, ihm vorzuſtellen, wie wir uns eine gute Reihe Jahre geduldigt hätten, und wie der Umſtand, daß Sophie zu Hauſe außerordentlich wohl zu brauchen ſei, bei ihren liebenden Aeltern ihrer Ver⸗ ſorgung fürs Leben nicht entgegenſtehen dürfte. Siehſt Du das nicht ein?“
„Freilich durfte ihr das nicht entgegenſtehen,“ ſagte ich.
„Ich freue mich, daß Du der Anſicht biſt,“ fuhr Traddles ſort,„weil ich, ohne Sr. Ehrwürden, Herrn


