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aus? Höchſtens nur dies: daß irgend eine Kunde der Madame Tieffe einen ihrer Handſchuhe am Raubſtein fallen ließ, und daß die Angeklagte ebenfalls bei Madame Tieffe ihre Einkäufe machte.
„Aber wann ward dieſer Handſchuh verloren? Warum am 24. Auguſt? Warum nicht lange zuvor? Warum nicht ſpäter? Ehe man den Handſchuh fand, war eine große Menge, unter ihr viele Frauen, am Raubſtein verſammelt und zerſtreute ſich ſuchend nach allen Richtungen. Wie leicht konnte eine derſelben den fraglichen Handſchuh verloren haben?
„Welche Wichtigkeit kann man der von der Gräfin und ihren Töchtern erzählten Geſchichte beimeſſen, daß die Baronin am Morgen mit däniſchen Handſchuhen ausfuhr und am Abend mit weißen zu⸗ rückfehrte? Wenn ſie, wie ſie ſagte, eine Freundin beſuchte und ihr Gefühl aufgeregt war, iſt es ſo unwahrſcheinlich, beſonders da ſie ſie nur im Dunkeln verließ, daß ſie unwillkürlich ihre Handſch vertauſchte und den Irrthum erſt entdeckte, als ſie zu weit entfe war, um zurückzugehen und den Irrthum wieder zu verbeſſern ½
„Aber nach der Annahme des Staatsanwalts kehrte ſie verwundet zurück. Dieſe weißen Handſchuhe verbargen eine Wunde in der Hand. Wer ſah dieſe Wunde, die, nach der Beſchreibung der Frau des Badehalters, ziemlich groß geweſen ſein muß? Ich zweifle, daß auf irgend eine Weiſe eine ſo verbundene Hand in einen Handſchuh, ſelbſt von bedeutender Weite, eingezwängt werden könne. Aber die Familie in Langſitz ſah nichts der Art. Sie lacht über die Vermuthung. Die Familie des Baron Kettler, in deſſen Haus ſie am nächſten Tage zurückkehrte, hörte nie etwas davon. Der Hausarzt wurde nie gebe⸗ ten, ſie zu verbinden. Er ſpricht zwar von einem nervöſen Anfall, aber von keiner Wunde in der Hand. Wenn ſie Handſchuh trug, als er den Puls unterſuchte, ſo geſteht er, daß dies ihre ſtete Gewohnheit war.
„Solch eine Wunde, wie die beſchriebene, muß eine Narbe


