Eine der vier Banknoten, die ich ihm gegeben hatte, war bei der Bank, wo er eine Bezahlung zu machen hatte, als falſch erkannt worden. Man hatte ihn gefragt, von wem er die Banknoten erhalten. Er hatte mich genannt und man kam, bei mir Nachforſchungen ein⸗ zuholen.
Da ich dieſe vier Banknoten aus einem Portefeuille genommen,
wo, wie ich ſchon geſagt habe, ſich noch ein Dutzend anderer befan⸗
den und dieſe Banknoten von verſchiedenen Seiten mir zugekommen waren, ſo war es mir unmöglich, den Gerichten eine nähere Nach⸗ weiſung zu geben.
Nur erklaͤrte ich mich bereit, weil ich meinen Juwelier als einen vollkommen rechtlichen Mann kannte, die fünfhundert Franken aus⸗ zuwechſeln, wenn mir jene Banknote gebracht würde. Man entgeg⸗ nete mir, es ſei nicht gewöhnlich, denn die Bank bezahle alle Noten, die man ihr bringe, wenn ſie auch falſch erkannt würden.
Vollkommen gereinigt von dem Verdacht, wiſſentlich eine falſche Banknote verbreitet zu haben, entfernte ſich der Juwelier aus meiner Wohnung. Nach einigen neuen Fragen gingen auch die beiden Poli⸗ zeibeamten und ich hörte nicht mehr von dieſer ſchmutzigen Geſchichte ſprechen.
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Der Schleier hebt ſich.
Drei Monate waren vergangen, als ich eines Morgens unter meinen Briefen folgendes kleine Billet fand: Lieber Doctor. „Ich bin wirklich ſehr krank und bedarf im Ernſt Ihrer ganzen


