Teil eines Werkes 
13./14. Th. (1845)
Entstehung
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Doctor, wenn man in Ihrer Gegenwart von dem Dulll ſpricht, ſo werden Sie hoffentlich ſagen, daß ich mich gut gehalten habe.

Ich werde ſagen, was ich geſehen habe, mein Herr.

Der ſchändliche Olivier! murmelte der Verwundete. Ich hätte hunderttauſend Franes geben mögen, um ihn auf dem Flecke zu ermorden.

Wenn Sie reich genug ſind, um mit hunderttauſend Franes den Tod eines Menſchen zu bezahlen, antwortete ich, ſo kann Sie der Verluſt einer Partie nicht ſehr ſchmerzen, die nur fünßzigtauſend Franes Renten zu Ihrem Vermögen hinzufügte.

Ja, aber dieſe Partie gab mir einen feſten Stand, ſie erlaubte mir, die gewagten Speculationen aufzugeben, übrigens iſt ein junger Mann, der in ariſtokratiſchen Neigungen aufgewachſen iſt, niemals reich genug. Ich ſpielte daher an der Börſe. Es iſt wahr, ich hatte Glück, vorigen Monat habe ich mehr als dreißigtauſend Franes gewonnen.

Ich wünſche Ihnen Glück dazu, mein Herr, Morgen auf Wiederſehen.

Warten Sie doch... ich glaube, es hat geklingelt.

S

Man kommt?

Ja.

Ein Diener trat ein. Zum erſten Mal ſah ich die Augen des Ba⸗ rons ſich feſt auf einen Menſchen richten.

Nun?.... fragte er, ohne dem Diener Zeit zum Antworten zu geben.

Herr Baron, ſagte der Diener, der Herr Graf von Macartin läßt ſich nach Ihrem Befinden erkundigen.

Perſönlich?

Nein, er ſchickt ſeinen Kammerdiener.

Ah! ſagte der Kranke, und was habt Ihr geantwortet?