Teil eines Werkes 
13./14. Th. (1845)
Entstehung
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Nein, ich habe nur von einigen Worten gehört, die er von Ihnen im Clubb geſagt habe. Iſt es nicht ſo?

Er hat mir eine herrliche Partie zerſchlagen, oder vielmehr zerſchlagen wollen; ein junges Mädchen von achtzehn Jahren, ſchön wie die Liebe und fünfzigtauſend Livres Renten, weiter nichts.

Und wie hat er dieſe Partie Ihnen vereiteln können?

Durch ſeine Verläumdungen, Doctor. Er ſagte, er kenne Niemanden meines Namens in Guadaloupe, und doch beſitzt mein Vater, der Graf von Faverne, daſelbſt ein Gebiet von zwei Stunden im Umfang, eine herrliche Plantage mit dreihundert Schwarzen.. Doch ich habe an Herrn von Malpas, den Gouverneur, zristu und in acht Wochen werden die Papiere da ſein. Dann wird man ſehen, wer von uns Beiden gelogen hat.

Olivier kann ſich geirrt haben, mein Herr, gelogen hat er nicht.

Und doch iſt er die Urſache, daß derjenige, der mein Schwie⸗ gervater werden ſollte, ſich nicht nach meinem Befinden erkundigen läßt. Sehen Sie wohl?

Er weiß vielleicht nicht, daß Sie ſich geſchlagen haben.

Er weiß es recht gut, denn ich habe es ihm geſtern geſagt.

Sie haben es ihm geſagt?

Ja wohl. Als er mir das wiederſagte, was Herr Olivier über mich geäußert hatte, ſagte ich ihm: Ach, iſt es ſo? Nun, noch dieſen Abend werde ich Händel mit dieſem trefflichen Herrn Olivier ſuchen und man wird ſehen, ob ich Furcht habe.

Jetzt begann ich den en icklichen Muth meines Kranken zu begreifen. Es war ein Kapital, das hundert Procent einbringen ſollte. Ein Duell konnte ihm eine hübſche Frau und fünfzigtauſend Livres Renten verſchaffen und er hatte ſich geſchlagen. Ich ſtand auf.

Wann ſehe ich Sie wieder, Doctor? fragte er.

Morgen werde ich den Verband abnehmen, entgegnete ich.