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„Nein, fügte er hinzu, nein, im Gegentheil, ſchließen Sie mich ein, nehmen Sie den Schlüſſel an ſich, geben Sie ihn der Wärterin und empfehlen Sie ihr, mich weder Tag noch Nacht zu verlaſſen. Es iſt eine ehrliche Frau, nicht wahr?
— Ich ſtehe für ſie.
— Wohlan, gehen Sie! Auf Wiederſehen... zu Mittag!
— Zu Mittag!“
Ich ging und befolgte ſeine Anweiſungen. Ich ſchloß ihn ein.
„Zwei Mal herum! ſchrie er. Zwei Mal!“
Ich drehte den Schlüſſel noch ein Mal herum.
„Dank!“ ſagte er mit ſchwacher Stimme.
Ich entfernte mich.
„Euer Herr will ſchlafen! ſagte ich zu den Dienern, die im Vorzimmer lachten, und da er fürchtet, Ihr möchtet ungerufen zu ihm eintreten, hat er mir den Schlüſſel für die Wärterin übergeben, die ich herſchicken werde.“
Die Diener ſahen ſich mit einem ſonderbaren Blicke an, antwor⸗ teten aber nichts.
2 Der Kranke.
Ich ging. Fünf Minuten ſpäter war ich bei einer trefflichen Kran⸗ kenpflegerin, der ich meine Inſtruktionen gab und die ſogleich in die Wohnung des Herrn Heinrich von Faverne ſich auf den Weg machte.
Am Mittag kam ich wieder, wie ich verſprochen hatte.
Er ſchlief noch.
Einen Augenblick war ich Willens, meine Krankenbeſuche fort⸗ zuſetzen und ſpäter wieder zu kommen; doch er hatte der Wärterin ſo dringend empfohlen, mich, wenn ich käme, zu bitten, ſein Erwa⸗ chen zu erwarten, daß ich mich in den Salon ſetzte, auf die Gefahr


