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mich und die fünf Banknoten, das Doppelte, das Dreifache, wenn es ſein muß, gehören Ihnen. Ach!“.
Ich ging zu ihm, er lag von neuem in einer Ohnmacht.
Ich klingelte einem Diener, während ich den Verwundeten an ein Fläſchchen mit flüchtigem Salz riechen ließ.
Nach einigen Augenblicken fühlte ich an der Bewegung ſeines Pulſes, daß er wieder zu ſich kam.
„Nein, murmelte er; für dies Mal iſt es noch nicht!“ Dann öffnete er die Augen, blickte zu mir auf und ſagte:„Dank, Doctor, daß Sie mich nicht verlaſſen haben.
— Doch jetzt, nahm ich das Wort, jetzt muß ich gehen.
— Ja, aber Sie kommen bald wieder.
— Um Mittag bin ich wieder bei Ihnen.
— Und glauben Sie, daß bis dahin Gefahr wäre?
— Ich glaube es nicht. Wenn das Eiſen ein edleres Organ ver⸗ letzt hätte, wären Sie jetzt ſchon todt.
— Und Sie ſchicken mir eine Wärterin?
— Sogleich. Bis dahin wird Ihr Diener bei Ihnen bleiben können.
— Gewiß, ſagte der Lakai; ich kann bei dem Herrn bleiben.
— Nein, nein! rief der Verwundete. Geht zu Eurem Kamera⸗ den! geht, ich wünſche zu ſchlafen und wäret Ihr hier, würdet Ihr mich hindern.“
Der Diener ging.
„Es iſt nicht klug, alleibzu bleiben, ſagte ich zu ihm.
— Iſt es nicht noch unkluger, nahm er das Wort, einen Schur⸗ ken bei mir zu haben, der mich ermorden kann, um mich zu beſteh⸗ len? Das Loch iſt gemacht, man kann das Herz finden, das mein Gegner verfehlt hat.“
Ich erſchrak vor der Idee, die dieſen Menſchen erfaßt hatte. Was war mit ihm geſchehen, daß ſolche Gedanken ihn heimſuchten?


