Teil eines Werkes 
11./12. Th. (1844)
Entstehung
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ſehr inevmmodirte, und nahm hinter dem Spiegel eine Serviette weg, die ich mir um den Kopf ſchlang. Während dieſer Zeit verknüpfte ich auch die Klingelſchnur, wärmte mich am Kaminfeuer und blieb daſelbſt ſitzen, bis ich Abends den Wagen in den Hof rollen hörte. Jetzt kroch ich wieder unter das Bett und blieb da⸗ ſelbſt bis Mitternacht. Gegen ein Uhr, als Frau Mazel einge⸗ ſchlafen war, kam ich hervor, doch mußte ſie mein Geräuſch erweckt haben, denn ſie war wach. Ich verlangte Geld von ihr, und als ſie um Hülfe rufen wollte, ſagte ich ihr:Madame, wenn Sie ſchreien, ſo ermorde ich Sie. Sie achtete nicht darauf, langte nach der Klingelſchnur, und ich warf mich nun auf ſie und gab ihr mehrere Stiche. Sie vertheidigte ſich nicht ſehr, ſondern ſank auf das Bett zurück und verbarg das Geſicht in das Kiſſen. Ich gab ihr darauf noch mehrere Stiche, bis ſie todt war. Hätte ſie nicht geſchrieen, ſo würde ich ſie nicht getödtet haben. Dann zündete ich ein Licht an, nahm unter dem Kopfkiſſen den Schlüſſel zur Geldeaſſe, aus der ich aus einem Beutel gegen 5 6000 Livres nahm, die ich in einen andern Beutel ſteckte, worin ſich einige Goldſtücke befanden. Darauf verſchloß ich die Caſſe, legte den Schlüſſel in den Schrank, aus dem ich eine goldene Uhr zu mir ſteckte, und legte den Schrankſchlüſſel wieder ins Bett, wie es Frau Mazel gewohnt war. Mein Meſſer warf ich in den Kamin. Was aus meiner Halsbinde geworden iſt, weiß ich nicht, die Mütze ließ ich im Bett, holte meinen Hut unter dem Bett hervor und ging zum Zimmer hinaus. Ich kehrte jetzt auf den Heuboden zurück, wuſch meine Hände mit Urin, zog mein Hemde aus, das ich unter das Stroh verſteckte, zog meinen Rock auf den bloßen Leib und tappte mich dann bis zur Hausthür hin, die ich noch unverſchloſſen fand. Ich ließ ſie offen und eilte in meinen Gaſt⸗ hof zurück, wo ich die Magd aus dem Schlafe wecken mußte, damit ſie mir die Thür öffne, und legte mich zur Ruhe.

So weit das Geſtändniß des wahren Mörders.