Teil eines Werkes 
11./12. Th. (1844)
Entstehung
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der Prinz leiſe vor ſich hin:ou peut-on étre mieux, qu'au sein de sa famille. Ich fürchte, Freund Wundarzt, kaiſerliche Majeſtit ſind um einen Generalfeldwachtmeiſter ärmer.

Auf beſſere Zeiten, wiederholte Graf Raymund mit ſtarker Stimme.Und ſie ſollen nicht vorübergehen. Ich reiſe vor der Hand nicht nach Wien, ich bleibe hier, wenn, ſetzte er lächelnd hinzu,wenn ſich ein anderer Tiſch und andere Stühle für mich finden und auch für Euch, denn dieſe müſſen in die Rumpel⸗ kammer.

Darf ich denn, ſtammelte der Greis,darf ich denn alſo mich ſo recht von Herzen freuen?

Du darfſt, Alter, ſagte Raymund ſo ſanft und freundlich, als er vorher rauh und finſter geweſen.Würd' ich mich doch auch freuen, wenn nicht hier verdüſterte ſich ſeine Miene wieder ein wenig und er brach ab.

Da warf ſich der graue Diener zu den Füßen ſeines Herrn nieder und umſchlang ſeine Kniee und rief:So ſei mir denn

dieſer Tag geſegnet, und auch Andere werden ihn ſegnen, ja die

ganze Grafſchaft mit mir.

Als ihn der Graf nun aufhob, umfaßte er die Hand deſſelben und bedeckte ſie mit Küſſen und jauchzte:Jetzt, jetzt ſehe ich Euch wieder vor mir, wie Ihr auf meinem Knie ſaßet und Euch von mir erzählen ließet, Mährchen und Fabeln, und dazu lachtet, denn Ihr waret immer munterer als der hochſelige Bruder, der, obſchon gar wacker und ehrenwerth, doch von Kindheit auf ein gar ernſthafter Herr war. Da iſt es mir nun verzeihet dem alten Kopf, der in der Runde geht mit mir da iſt es, als dürfte ich Euch wieder erzählen, eben wie damals, aber keine Mährchen und Fabeln, denn Ihr ſeid nun groß und mein gnädig⸗ ſter Landesherr. Aber, ſetzte er hinzu, abermals von der Scheu befangen, die des Grafen ſtattlich ſtolzes Weſen ihm eingeflößt hatte,aber das ſchickt ſich wohl nun nicht mehr. Zürne nur