Teil eines Werkes 
11./12. Th. (1844)
Entstehung
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des Marquis von Carabas im geſtiefelten Kater der Frau Gräfin von Aulnoy.

Gewiß, antwortete Raymund noch finſterer,gewiß, man hört ihn nur zu oft, auch wird die Reihe an ihn kommen. Doch ſcheint es, als habe das Beiſpiel von oben abwärts gewirkt. Laßt uns mit dem beginnen, was uns zuerſt aufſtößt.

Der Prinz, dem, wie jedem Gaſte, ein unmuthiger Wirth kein angenehmer Anblick war, ſtand auf vom Tiſche und wendete ſich zu Wahrmann, der nebſt dem Wachtmeiſter, welcher beinahe nichts zu ſich genommen, ſeinem Beiſpiel folgte, ihm zuflüſternd:

Ich wette, jetzt wird mein Vetter mir eine Lection im Re⸗ gieren geben, an welcher mir jedoch wenig gelegen, da es ſehr unwahrſcheinlich iſt, daß ich ſie jemals in Ausübung bringe.

Ich fürchte, ſagte der Wundarzt bedeutend,noch ernſtere Lectionen werden folgen, dieſe iſt nur eine Vorbereitung, und der ſie leider bezahlt, ein wackrer Mann.

Sprech Er, herrſchte der Reichsgraf dem Alten zu:Wie oft mag es in dieſem Hauſe, ſeitdem Er deſſen unnützer Knecht iſt, ſich ereignet haben, daß dem Gebieter deſſelben auf jeglichen Befehl eine Ausflucht zur Erwiderung wird?

Thränen traten bei dem harten Ausdruck in die Augen des Alten und er entgegnete außer Faſſung:Niemals, ſo wahr Gott lebt, niemals, und Eure Erlaucht ſind der Erſte, dem das paſſirt. Aber kann ich denn dafür? War es nicht Höchſtdero Be⸗ fehl, des gnädigſten Herrn Ankunft Niemand zu vermelden bei höchſter Ungnade, ſelbſt nicht dem Herrn Schöſſer?

Immer dieſer verhaßte Name! rief Raymund und ſchlug im aufwallenden Zorne ſo heftig auf den Tiſch, daß die Krüge gegen einander klirrten:Es iſt nicht nöthig, ihm fremde Schuld aufzubürden, er hat genug zu tragen an der eigenen. Er iſt

mein Schöſſer und Landpfleger, wer iſt Er aber in dieſer Burg, Er?