Teil eines Werkes 
11./12. Th. (1844)
Entstehung
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Leuchte aus, Schloßverwalter. Und dann vorwärts, immer vor⸗

wärts.

Man gelangte durch einige ganz dunkle und unbewohnte Höfe bis zu dem neuen Pavillon; bei dem Anblick deſſelben ſprach der Jüngſte der Vier:Nun, das ſieht doch einer menſchlichen Woh⸗ nung ähnlich und nicht einem Aufenthalte der Käuze, Fleder⸗ mäuſe und Geſpenſter, wie, mit Verlaub, die andern Theile die⸗ ſer ehrwürdigen, hochreichsgräflichen Burg.

O, wagte der Schloßverwalter zu ſagen,ſonſt war auch das Innere ſo ſchön, als das Aeußere, jetzt aber, mein guter Herr, mit wem ich auch die Ehre habe zu ſprechen, werdet Ihr Euch ſehr getäuſcht ſehen.

Das glaube ich, fiel der Erſte bitter und herriſch ein.Es ſcheint, man hat hier trefflich gewirthſchaftet. Weiß Er jedoch, daß Er in meinem Beiſein nicht zu ſprechen hat, Er werde denn gefragt. Bei meiner Ehre, es wird an Fragen nicht fehlen; gut für Ihn, wenn es Ihm an Antwort nicht mangelt. Aufgethan, damit wir doch die Herrlichkeit ſehen. Der Hausbeamte ge⸗ horchte tief aufſeufzend, als wie ein Bedauern einer verſchwundenen Hoffnung, er ſchloß mit zitternder Hand eine Nebenthüre des Pavillons auf, und die vier Reiſenden traten ein.

Doch that an der Außenſeite des ſtattlichen Gebäudes nichts die Anweſenheit der neuen Bewohner kund; ſtill und öde lag es wie ſeit langer Zeit, das Portal blieb verriegelt und die Laden der Spiegelfenſter wurden nicht geöffnet. Nur durch zwei derſel⸗ ben aus einem Hinterzimmer, nach einer dichten Baumanlage im Garten zu gelegen, ſchimmerte Licht.

Der Anblick, den dieſes Gemach darbot, war in der That ſelt⸗ ſam genug. Es war groß, hoch und in edlen und gefälligen Verhältniſſen gebaut, köſtliche Spiegel reichten von dem vergolde⸗ ten Geſims bis zu den Kaminen herab, in deren einem ein Feuer brannte, in gebirgiger Gegend in einer kühlen Nacht des Spät⸗