Teil eines Werkes 
7. Theil (1850)
Entstehung
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David Kopperfield. 23

Nun?

Der Phaeton kam ohne ihn heim. Die Pferde hielten an der Stallthür. Der Mann ging mit einer Laterne hinaus. Niemand war in der Kutſche.

Waren ſie denn durchgegangen?

Sie waren nicht erhitzt, fuhr Tiffey fort, indem er ſeine Brille aufſetzte,wie ich höre, nicht heißer, als wie ſie geweſen ſein würden, wenn ſie im gewöhnlichen Schritte hinausgegangen wären. Die Zügel waren zer⸗ riſſen, aber ſie hatten auf dem Boden hingeſchleppt Das Haus wurde augenblicklich in Aufruhr verſetzt, und drei von ihnen gingen die Straße entlang. Sie fanden ihn eine Meile davon.

Weiter als eine Meile davon, Herr Tiffey, un⸗ terbrach ihn ein Jüngerer.

Wirklich? Ich glaube, Sie haben Recht, ſagte Tiffeymehr als eine Meile davon, nicht weit von der Kirche, halb lag er auf der Straße, halb auf dem Fußwege, mit ſeinem Geſichte nach unten ge⸗ kehrt. Ob er in einem Schlaganfalle herausfiel, oder herausſtieg, ehe der Anfall kam, oder ſelbſt, ob er da ſchon ganz todt war obſchon kein Zweifel iſt, daß er völlig bewußtlos war ſcheint Niemand zu wiſſen. Wenn er noch Athem holte, ſo ſprach er doch ganz gewiß nicht mehr. Aerztliche Hülfe wurde ſo ſchnell wie möglich geholt, aber ſie war völlig nutzlos.

Den Gemüthszuſtand, in den mich dieſe Nachricht verſetzte, vermag ich nicht zu beſchreiben. Der Stoß, den mir eine ſo plötzlich ſich ereignende Begebenheit gab, welche Jemand betraf, mit dem ich in jeder Beziehung uneinig geweſen war die traurige Leere des Zim⸗ mers, das er erſt vor Kurzem noch eingenommen, wo ſein Stuhl und Tiſch auf ihn zu warten ſchienen, und