David Kopperfield.
ſagen vermochte, in verzweifelter Stimmung ins Bett Ich ſtand in Verzweiflung auf und ging in Verzweif⸗ lung aus. Es war Sonnabend am Morgen, und ich begab mich geradewegs in die Commons.
Ich war, als ich an die Thür unſerer Expedition kam, erſtaunt, die Zettelträger im eifrigen Geſpräch außen ſtehend und ein halb Dutzend Bummler die Fen⸗ ſter anſtieren zu ſehen, welche verſchloſſen waren. Ich beeilte meinen Schritt, ging durch ſie hindurch, wunderte mich über ihre Blicke und trat haſtig hinein.
Die Schreiber waren da, aber Niemand that etwas. Der alte Tiffey ſaß, ich glaube zum erſten Mal in ſei⸗ nem Leben, auf dem Seſſel eines Andern und hatte ſeinen Hut nicht aufgehangen.
„Das iſt ein ſchreckliches Unglück, Herr Kopperfield,“ ſagte er, als ich eintrat.
„Was iſt?“ rief ich aus.„Was giebt's denn?“
„Wiſſen Sie's denn nicht?“ ſchrie er und alle An⸗ dern, indem ſie ſich um mich drängten.
„Nein,“ ſagte ich, in Geſicht um Geſicht blickend.
„Herr Spenlow!“ ſagte Tiffey.
„Was iſt mit ihm?“
„Todt!“
Ich dachte, die Expedition drehte ſich um mich, und nicht ich mich in ihr, als einer der Schreiber mich zu faſ⸗ ſen kriegte. Sie ſetzten mich in einen Stuhl, löſten mir das Halstuch ab und brachten mir etwas Waſſer. Ich habe keine Vorſtellung, ob dies einige Zeit dauerte.
„Todt?“ fragte ich.
„Er ſpeiſte geſtern in der Stadt und fuhr allein im Phaeton heim,“ erzählte Tiffey,„nachdem er den Kutſcher in der Landkutſche hinausgeſchickt, was er, wie Sie wiſſen, manchmal that—“


