Teil eines Werkes 
7. Theil (1850)
Entstehung
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16 David Kopperfield.

in den Rocktaſchen, was das Aeußerſte war, wo er ſie hinbringen konnte, und mit einer Miene, die ich im Allgemeinen eine fromme nennen ſollte:

Es iſt Ihnen wahrſcheinlich bekannt, Herr Kop⸗ perfield, daß ich nicht ganz ohne weltlichen Beſitz bin, und daß meine Tochter meine nächſte und liebſte Ver⸗ wandte iſt.

Ich beeilte mich, ihm ſo ſchnell wie nur möglich zu erwiedern, daß ich hoffe, die Verirrung, zu der die ver⸗ zweifelte Natur meiner Liebe mich verleitet, gebe ihm nicht den Gedanken ein, ich habe auch Geldrückſichten dabei?

Ich ſpiele auf die Sache nicht in dem Lichte an, antwortete Mr. Spenlow.Es würde beſſer für Sie und uns Alle ſein, Herr Kopperfield, wenn Sie Geld⸗ rückſichten kennten ich meine, wenn Sie beſcheidener wären, und wenn all dieſer jugendliche Unſinn weniger Einfluß auf Sie übte. Nein. Ich ſage blos, indem ich ganz was Anderes im Auge habe; es iſt Ihnen wahr⸗ ſcheinlich bekannt, daß ich meinem Kinde einigen Beſitz zu hinterlaſſen hätte. 3

Ich ſetzte das mit Gewißheit voraus.

Und Sie, fuhr Mr. Spenlow fort,der Sie Erfahrung von Dem haben, was wir in den Commons alle Tage ſehen, von dem unverantwortlich nachläſſigen Verfahren der Leute in Bezug auf ihre teſtamentari⸗ ſchen Einrichtungen von allen Gegenſtänden derjenige, in deſſen Bereich man vielleicht den wunderlichſten Offen⸗ barungen menſchlicher Unbeſtändigkeit begegnet Sie alſo werden kaum anders denken, als daß meine Vor⸗ kehrungen in dieſer Hinſicht getroffen ſind.

Ich neigte meinen Kopf, um meine Beiſtimmung auszudrücken.