Teil eines Werkes 
6. Theil (1850)
Entstehung
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142 David Kopperfield.

auf ſeine Glatze.Ich bedaure den Verluſt meiner Haare nicht, und es iſt möglich, daß ich zu einem be⸗ ſondern Zwecke derſelben beraubt worden bin. Ich kann's nicht ſagen. Es iſt meine Abſicht, mein lieber Kopper⸗ field, meinen Sohn zum Dienſte der Kirche zu erzie⸗ hen; ich will nicht läugnen, daß ich ſeinethalben glück⸗ lich ſein ſollte, dieſe hohe Stellung zu erreichen.

Zum Dienſte der Kirche? ſagte ich, indem ich währenddeſſen noch dann und wann über Uriah Heep nachſann.

Ja, erwiederte Mr. Micawber.Er hat eine merkwürdig ſchöne Kopfſtimme und wird als Chorſän⸗ ger beginnen. Unſer Aufenthalt in Canterbury und un⸗ ſere örtlichen Verbindungen werden ihn ohne Zweifel in den Stand ſetzen, jede Vacanz zu benutzen, welche ſich in dem Corps der Domkirche ergiebt.

Als ich wieder einen Blick auf Musje Micawber warf, ſah ich, daß er einen gewiſſen Geſichtsausdruck hatte, als ob ſeine Stimme ſich hinter ſeinen Augen⸗ brauen befände; wo ſie ſich auch gleich darauf zu befin⸗ den ſchien, als er uns(wie ein Entweder⸗Oder zwi⸗ ſchen dieſem und dem Zu⸗Bett⸗Gehen)Es hackt der Specht am Baume ſang. Nach vielen ihm wegen die⸗ ſes Vortrags geſpendeten Complimenten geriethen wir auf eine allgemeine Unterhaltung, und da ich zu voll von meinen verzweifelten Entſchlüſſen war, um den Wech⸗ ſel in meinen Verhältniſſen für mich zu behalten, ſo machte ich Mr. und Mrs. Micawber damit bekannt. Ich kann nicht ausdrücken, wie außerordentlich erfreut ſie Beide über den Gedanken waren, daß meine Tante ſich in mißlichen Umſtänden befände, und wie behaglich und freundlich es ſie machte.

Als wir beinahe zum letzten Herumgehen des Pun⸗