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David Kopperſield. 127
„Ich möchte lieber nicht,“ ſagte ſie zu dem Doc⸗ tor.„Ich ziehe es vor, zu Hauſe zu bleiben. Ich möchte lieber zu Hauſe bleiben.“
Ohne ihren Vetter anzuſehen, wendete ſie ſich dann an mich und fragte mich über Agnes, und ob ſie ſie ſehen werde, und ob ſie nicht etwa dieſen Tag kommen werde, und war ſo verlegen, daß ich mich wunderte, wie ſelbſt der Doctor, welcher ſich ſeine geröſtete Brot⸗ ſchnitte mit Butter beſtrich, blind ſein könnte gegen Das, was ſo auf der Hand lag.
Aber er ſah nichts. Er ſagte ihr gutmüthig, daß ſie jung ſei und ſich vergnügen und unterhalten müſſe, und ſich nicht das Leben verdüſtern laſſen dürfe von einem alten Manne. Außerdem, ſagte er, möchte er gern alle die Lieder der neuen Sängerin von ihr geſungen hören, und wie könnte ſie dies thun, wenn. ſie nicht ginge? So beharrte der Doctor dabei, daß er verſprach, ſie werde mitgehen, und Mr. Jack Maldon ſollte ſich zu Tiſche wieder einſtellen. Nachdem dies beſchloſſen wor⸗ den, ging er vermuthlich in ſein Geſchäft; wenigſtens begab er ſich zu Pferde fort, wobei er ſehr träge ausſah.
Ich war neugierig, ob ich den nächſten Morgen her⸗ ausfinden würde, ob ſie wirklich gegangen ſei. Sie war nicht gegangen, ſondern hatte nach London geſchickt, um es ihrem Couſin abſagen zu laſſen, war des Nachmit⸗ tags ausgeweſen, um Agnes einen Beſuch zu machen, hatte den Doctor veranlaßt, ſie zu begleiten, und ſie waren, wie mir der Doctor erzählte, da der Abend ſehr ſchön geweſen, durch die Felder zurückgekehrt. Ich fragte mich dann, ob ſie gegangen ſein würde, wenn Agnes nicht in der Stadt geweſen wäre, und ob Agnes auch auf ſie von gutem Einfluſſe ſei. Sie ſah, wie mich bedünkte, nicht ſehr glücklich aus, aber es war ein gu⸗


