Teil eines Werkes 
5. Theil (1850)
Entstehung
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David Kopperfield.

eines großen Seeſtachelſchweins! ſagte Mr. Peggotty zu ſeiner Schweſter, indem er aus ſeiner Ernſthaftigkeit mit einem brüllenden Gelächter herausfuhr.

Sowohl Peggotty als ich lachten, indeß nicht ſo laut.

Seht Ihr's, meine Meinung iſt, ſagte Mr. Peg⸗ gotty mit froͤhlichem Geſichte, nachdem er ſeine Beine noch mehr gerieben,das kommt noch von der Zeit her, wo ich ſo viel mit ihr ſpielen that und ihr weiß machte, wir wären Türken und Franzoſen und Zigeuner und allerhand fremdes Volk ja wahrhaftig, und Lö⸗ wen und Wallfiſche und ich weiß nicht gleich, was Al⸗ les! wie ſie noch nicht höher als mein Knie war. Seht, das kam mir jetzt in den Weg. Na aber, das Licht hier! ſagte Mr. Peggotty, indem er ſeelenver⸗ gnügt ſeine Hand darnach ausſtreckte,ich weiß recht gut, daß ich, wenn ſie verheirathet und fort iſt, dies Licht ebenſo wie jetzt dort hinſtellen werde. Und ich weiß recht gut, daß ich, wenn ich der Nacht hier bin (und wo ſonſt in aller Welt ſollte ich leben, möcht' ich auch zu einem noch größern Vermögen gekommen ſein) und ſie iſt nicht hier oder ich bin nicht dort, alle Mal das Licht ins Fenſter ſtellen und vor dem Feuer ſitzen und thun werde, als ob ich ſie erwarten thäte, gerade wie ich's jetzt mache. Na, da haſt Du wieder ein Kind, ſchrie Mr. Peggotty mit abermaligem brüllenden Gelächter, in der Geſtalt eines großen Seeſtachelſchweins! Ei Tau⸗ ſend, in dieſer Minute, wenn ich das Licht aufflackern ſehe, ſprech' ich zu mir ſelber, ſie gukt darnach! Emil⸗ chen kommt! Da haſt Du wieder ein Kind in Geſtalt eines großen Seeſtachelſchweins! Hatte Recht in alle⸗ dem, ſagte Mr. Peggotty, indem er mit ſeinem Brül⸗ len innehielt und die Hände zuſammenſchlug;denn

hier iſt ſie.