Teil eines Werkes 
5. Theil (1850)
Entstehung
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20 David Kopperfield.

und eine Mrs. Gulpidge waren von der Partie, welche aus zweiter Hand etwas mit den Rechtsgeſchäften der Bank zu thun hatten(wenigſtens hatte dies Mr. Gulpidge), und dieſe nebſt der Bank und dem Schatze waren die wei⸗ tern Gegenſtände unſerer Unterhaltung, ſo daß wir ſo exeluſio waren, wie der oberſte Gerichtshof. Um der Sache auf die Beine zu helfen, ſo hatte Hamlets Tante den Familienfehler, ſich Selbſtgeſprächen zu über⸗ laſſen, und unterhielt ſich in abſpringender Weiſe mit ſich ſelbſt über jeden Gegenſtand, auf den das Geſpräch kam. Es waren ſolcher Gegenſtände in der That wenig genug; da wir jedoch ſtets wieder auf Adelsblut zurück⸗ kamen, ſo hatte ſie ein ebenſo weites Feld für abſtracte Speculation vor ſich, als ihr Neffe.

VWirr hätten eine Geſellſchaft von Menſchenfreſſern ge⸗ weſen ſein können, eine ſolche blutige Farbe nahm unſere Unterhaltung an.

Ich muß geſtehen, ich hege die Meinung von Mrs. Waterbrook, ſagte Mr. Waterbrook, indem er ſein Weinglas an's Auge hielt.Alles ſteht ganz gut ſonſt, aber gebt mir adeliges Blut!

Oh! Es giebt nichts, bemerkte Hamlets Tante, das ſo genugthuend für einen wäre! Es giebt nichts, was einem ſo ſehr zum beau-ideal geworden wäre, von von allen derartigen Dingen, im Allgemeinen zu ſpre⸗ chen. Es giebt gewiſſe niedrig denkende Seelen(nicht viele, wie ich zu meiner Freude glauben darf, aber es giebt doch einige, welche es vorziehen würden, zu thun, was ich vor Götzen ſich beugen nennen möchte. Ja, ja, vor ausgemachten Götzen! Vor einem Amte, vor Ver⸗ ſtand und ſo weiter. Aber das ſind unerreichbare Dinge. Mit adeligem Blute iſt's nicht ſo. Wir ſehen Blut in