Teil eines Werkes 
4. Theil (1850)
Entstehung
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Vierundzwanzigſtes Kapitel. Ich haue zum erſten Male über die Schnur.

Es war ein wunderhübſches Ding, jenes luftige Schlößchen ſo ganz für mich zu haben und, wenn ich meine äußere Thür verſchloß, mich wie Robinſon Cruſoe zu füh⸗ len, als er ſeine Feſtung fertig und die Leiter zu derſelben ſich nachgezogen hatte. Es war ein wunderhübſches Ding, den Hausſchlüſſel in der Taſche in der Stadt herumzu⸗ ſpazieren und das Bewußtſein zu haben, daß ich jedermann mit mir nach Hauſe bitten und dennoch ſicher ſein könnte, daß er niemandem unbequem fallen würde, wofern er mir's ſelbſt nicht wäre. Es war ein wunderhübſches Ding, meinen eignen Thürſchließer zu machen und kommen und gehen zu können, ohne einer Seele drum das Wort ver⸗ gönnen zu müſſen; ein wunderhübſches Ding, Mrs. Crupp auf mein Klingeln keuchend aus den Tiefen der Erde heraufſteigen zu ſehen, wenn ich ſie brauchte und wenn ſie Luſt hatte zu kommen. Alles dies, ſag ich, war wun⸗ derhübſch; indeß muß ich bekennen, daß es Zeiten gab, wo es doch auch recht ungemüthlich war.

Es war ſehr hübſch am Morgen, vorzüglich an einem hübſchen Morgen. Es ſchien ein recht friſches, freies