Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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David Kopperfield. 149

Was für einem Dinge, Madam?

Den Kohlen, wiederholte Mrs. Micawber.Dem Kohlenhandel. Mr. Micawber kam auf eingezogene Er⸗ kundigung hin auf den Gedanken, daß für einen Mann von ſeinen Talenten eine Stelle im Kohlenhandel auf dem Medway offen ſein könnte. In dieſem Falle war, wie mein Mann ganz richtig bemerkte, der erſte Schritt, der ohne Weiteres zu thun war, der, daß wir hingehen und den Medway uns anſehen mußten. Wir gingen denn und ſahen. Ich ſagewir, Musje Kopperfield; denn nimmer, rief Mrs. Micawber aufgeregt,nimmer will ich Mr. Micawber verlaſſen!

Ich murmelte meine Bewunderung und Billigung.

Wir kamen alſo, wiederholte Mrs. Micawber, und ſahen den Medway. Meine Meinung über den Kohlenhandel auf dieſem Fluſſe iſt, daß dazu vielleicht Talent gehören mag, daß aber ganz ſicher Kapital dazu gehört. Talent hat Mr. Micawber, Kapital hat er nicht. Wir ſahen, wie ich glaube, den größeren Theil des Med⸗ way, und dies iſt meine Meinung darüber. Da wir nun ſo nahe dem Orte hier waren, war Mr. Micawber der Anſicht, daß es unvernünftige Eile ſein würde, nicht das Stück Wegs noch zu machen und ſich die Kathedrale zu be⸗ ſehen. Erſtens weil ſie ſo ſehr ſehenswerth iſt und wir ſie noch nie geſehen hatten, und zweitens wegen der großen Wahr⸗ ſcheinlichkeit, daß ſich für uns in einer Stadt mit einer Kathedrale etwas zum Beſten kehrt. Wir ſind, ſagte Mrs. Micawber,drei Tage hier geweſen. Nichts hat ſich bis jetzt zum Beſten gekehrt, und es wird Sie, mein lieber Musje Kopperfield, nicht ſo ſehr überraſchen, wie einen Fremden, wenn Sie erfahren, daß wir gegenwärtig auf eine Rimeſſe von London warten, um unſern pecuniä⸗