Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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David Kopperfield. 137

brachte, wo keine Paſſagiere ſich befanden, und wo ich einen tiefen Schlaf ſchlief, bis ich fühlte, wie die Kutſche einen Fußweg an einem ſteilen Hügel zwiſchen grünen Büſchen hinauffuhr. Jetzt hielt ſie an und war an ihrem Beſtimmungsorte angelangt.

Ein paar Schritte brachten uns mich und den Schulmeiſter nämlich nach Salem Houſe, welches von einer hohen Ziegelmauer umgeben war und ſehr düſter ausſah. Ueber einem Thore in dieſer Mauer war eine Tafel befeſtigt, auf welcher Salem House ſtand, und durch ein in dieſem Thore befindliches Gitterfenſter wurden wir, als wir geklingelt, von einem ſauertöpfiſchen Geſichte in Augenſchein genommen, von dem ich, als das Thor ge⸗ öffnet worden, fand, daß es zu einem ſtämmigen Manne mit einem Stiernacken, einem hölzernen Beine, hervor⸗ ſtehenden Backenknochen und kurz abgeſchnittenen Haaren gehörte.

Der neue Knabe! ſagte der Schulmeiſter.

Der Mann mit dem hölzernen Beine beſah mich von oben bis unten was ihm nicht viel Zeit wegnahm, da nicht viel an mir zu ſehen war dann ſchloß er das Thor hinter uns und zog den Schlüſſel ab. Wir gingen zwiſchen verſchiedenen dunkellaubigen, ſchläfrig die Zweige hängen laſſenden Bäumen auf das Wohnhaus zu, als er plötzlich meinem Führer nachrief:

Heda!

Wir ſahen uns um. Er ſtand an der Thür eines Häuschens, welches ſeine Wohnung war, und trug ein Paar Stiefel in der Hand.

Hier! ſagte er.Der Schuſter iſt dageweſen, wäh⸗ rend Sie aus waren, Mr. Mell, und er ſagt, er könnte ſie nicht mehr flicken. Er ſagte, es wäre nicht ein Bischen