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Mann, um mit einem Blitz aus ſeinen ſcharfen Augen, oder mit dem Tone ſeiner tiefen Baßſtimme ſeine Ehehälfte zum Schweigen zu bringen, wenn ſie auf ein Thema kam, welches ihm nicht gefiel.
Es war in der Mitte des Juni; in acht Tagen erwartete man den Kammerjunker Weſtelli mit ſeiner jungen Frau aus Stockholm. Auf Johanni war das Jahresfeſt ihrer Verbindung. Inzwiſchen verging ein Tag um den andern, die Reiſenden ließen immer noch Nichts von ſich hören oder ſehen. Das Staatszimmer war ſchon wenigſtens zehnmal ausgekehrt und abgeſtäubt und Alles ſpiegelblank. Alle Kälber, welche die Amtmännin ſchlach⸗ ten ließ, wurden eines um das andre entweder ver⸗ zehrt oder in die Stadt zum Verkauf geſchickt, ohne ihre eigentliche Beſtimmung zu erfüllen, Kuchen wurden ge⸗ backen und vertrockneten, wurden abermals gebacken, um auf's Neue zu vertrocknen. Lidner lag Tag und Nacht mit ſeinem Netze draußen und fing Fiſche, aber jederzeit mußten ſie eingeſalzen oder gedörrt werden. Die Amt⸗ männin verzweifelte, der Amtmann machte bedenkliche Geſichter, Lidner ſeufzte und bat innerlich den lieben Herrgott, daß doch dem lieben, guten Frau'chen kein Unglück möge zugeſtoßen ſeyn; an den Kammerjunker ſchien er nicht zu denken. Lidner hatte ſeine Eigenheiten; und da er zu ſeinen Andachtsſtunden juſt die wählte, wo er mit ſeinen Netzen beſchäftigt war, ſo mußten die Stoß⸗ ſeufzer für Hortenſe's Gatten zu dem großen Loche hingus geplumpt ſeyn, während die für die junge Frau ſelbſt nebſt den Fiſchen im Netze zurück blieben.
Während man zu Forshälla beſtändig neue Zurü⸗ ſtungen zum Empfange des jungen Paars machte, wollen wir nachſehen, was dieſes für einen Weg ge⸗ nommen hat.
Sie hatten zu beſtimmter Zeit Stockholm verlaſſen. Hortenſe ſaß aull, in ernſte Gedanken verſunken, in der
einen Wagenelle; der Herr Kammerjunker in ſeinem


