Teil eines Werkes 
4.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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noch immer zuſammen, und ich habe mich ſo ſehr an ihn gewöhnt, wie er ſich an den immer noch ſogenannten neuen Schlafrock, den ihm Hortenſe vor vier Jahren zu Weihnachten gemacht hat. Keiner verſteht mich ſo gut und geht mir ſo trefflich an die Hand, wie Lidner, keiner bringt mich ſo oft auf mein Lieblingsthema, auf Gott⸗ hard und deſſen Brauchbarkeit; keiner ſieht es ſo gut ein, daß mit dem Kammerjunker..... Bei dieſen Wor⸗ ten ſah der Amtmann auf, um durch einen recht bär⸗ beißigen Blick ſeiner Aeußerung in Betreff Lidners den gehörigen Nachdruck zu geben,— befand ſich aber zu ſeiner großen Verwunderung allein; die Frau Amtmännin hatte ſich bei dem erſten Worte von dem alten Schreiber, dem allergleichgültigſten Gegenſtande für ſie, ohne Wei⸗ teres empfohlen, um ihre Zeit beſſer anzuwenden; und mit leichterem Herzen ſchloß der Amtmann:„Ja, ja, ſo iſt's, Niemand ſieht beſſer ein, als Lidner, wie wenig mein Herr Schwiegerſohn zu einem ernſten Geſchäfte zu brauchen iſt; ich glaube, mein eignes Vaterherz leidet nicht mehr bei dieſer Verbindung, als er. Hortenſe war die Luſt ſeiner Augen, die Freude ſeines Herzens. Wenn ſie ſein Leben verlangte, gäbe er es willig für ſie hin. Ehrlicher Lidner! Du biſt noch Her Einzige, welcher ſeinen alten Herrn verſteht und verſtehen kann, nachdem alles Andre vorbei— ab und todt iſt.“ Der Amtmann holte einen tiefen Seufzer, legte die Pfeife weg und ließ den Kopf auf die Bruſt ſinken. Er war nicht mehr der ſtarke, kraftvolle Mann, welcher er vordem geweſen. Die Trauer über den Verluſt ſeiner ſchönſten Hoffnungen, im Verein mit dem Podagra, dem Eigenſinn und dem ewigen Zanken ſeiner Frau, welche beide Eigenſchaften in bedeutendem Maße zugenommen hatten, ſeit ſie nach dem großen Auftritte nach der Bade⸗ reiſe den größern Theil des Hausregiments an ſich zu reißen wußte,— dieſes Alles zuſammengenommen hatte das Feuer und das kräftige Leben in ſeinem Innern ziemlich gedämpft. Indeſſen war er noch immer der