Teil eines Werkes 
4.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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dampfte in aller Ruhe ſein Pfeifchen.

denn nicht meine Verlegenheit an, ſo oft ich einen Befehl oder eine Auskunft über irgend eine Einrichtung in den Zimmern geben muß. Ich kann doch nicht ſagen: Hier ſoll meine Tochter, die Frau Kammerjunkerin, wohnen. Das geht ein für alle Mal nicht an: und recht und ſchlecht zu ſagen: meine Tochter iſt Nichts weiter, als Frau Weſtellt, das iſt doch auch hart; faſt unerträglich iſt es aber, wenn man eine Tochter verheirathet und keine weitere Ausſicht hat, als daß ſie bei ihrem erſten Beſuche im älterlichen Hauſe noch nicht ein Mal Frau Kammer⸗ herrin heißen ſoll.“

„Kammerherrin lautet eben ſo närriſch; es ſchadet übrigens gar nichts,“ meinte der Amtmann,„wenn dieſe ohne den Wirth gemachte Rechnung andern Müttern, welche ihre Töchter um jeden Preis verheirathen wollen, zur Warnung diente, wenigſtens ſo lange damit zu war⸗ ten, bis man den erſehnten Schatz, den prächtigen Titel, wenigſtens in der Hand hat. Aber dieß iſt alles Lapperei gegen das Andere. Ein ſolches Papiermännchen! Pfui Teufel, es überläuft mich, wenn ich nur daran denke!“

„Aber, lieber Freund, was das Papier betrifft, brauchſt Du Dich nicht ſo gewaltig zu ereifern. Du biſt ja ſelbſt ein Papiermann, von Kopf bis zu Fuß in Dei⸗ nen Akten verſchanzt.“

„Und Du biſt eine Gans, Luiſe.— Es waͤre gar kein Schade, wenn Dein Herr Schwiegerſohn von Gegen⸗ ſtänden umgeben wäre, die einem ehrlichen Kerl anſtehen, aber ich glaube, er ſieht in ſeinem ganzen Leben kein Papier, außer wenn er einmal auf die Kanzlei geht. Pfui Teufel! ſage ich noch ein Malz denn ich meine, buchſtäblich geſagt, der Kerl ſieht aus, als wenn er von Poſtpapier gemacht wäre und umpurzeln müßte, wenn ihn Einer nur anbläßt.“

„Du biſt aber auch gar zu empfindlich, lieber Thorſen,.

„Weßhalb?“ fragte der Amtmann ganz ruhig und

„O wie magſt Du noch fragen! Merkſt Du mir