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viel umzugehen, und ſolche zu brauchbaren Män⸗ nern in unſerem Fache zu bilden und angelegen ſeyn laſſen, ſo können wir Demſelben die Ver⸗ ſicherung geben, daß wir ihm ſchon den Daumen auf das Auge halten werden. Sein Salär u. ſ. w. anlangend, werden wir dann übereinkommen, wenn wir erſt wiſſen, was er zu leiſten im Stande iſt. Mit ſteter Achtung und Freundſchaft dero ꝛc. ꝛc. Berg und Comp.“ Gothenburg den 1828.
Mit weit aufgeriſſenen Augen und bebenden Lippen ſprang Elfride von ihrem Stuhl auf, ſchlug heftig die Hände zuſammen und ergoß ſich in einen Strom von Klagen und Vorwürfen gegen den Doktor, welcher ſie ruh anhörte und den Brief langſam wieder zuſammen⸗ altete.
Als endlich Elfride eine kleine Pauſe machte, um Athem zu ſchöpfen, nahm Bundler die Gelegenheit wahr, die Bemerkung einzuſchalten:„die Frau Schwägerin habe ja ſo eben erſt erklärt, daß ſie in Bezug auf ſeine Hand⸗ lungsweiſe jetzt auf ganz andre Gedanken gekommen ſey.“
„Ja, gerade eben, das glaube ich! meinen Sie denn, ich haͤtte denken oder ahnen können, daß der Mann, wel⸗ chen mein armer ſeliger Dahl ſeinen beſten Freund nannte, ſo barbariſch mit ſeinem Sohne, ſeinem Aug⸗ apfel, ſeinem Ludwig, verfahren könnte— ihn als einen elenden Kommis in fremden Dienſt ſchicken würde, wo⸗ gegen er ſchon längſt gewohnt war, das Comptoirperſonal ſeines Vaters zu gouverniren?“
„Juſt deßwegen, Frau Schwägerin, juſt deßwegen ſoll er nun auch ein Mal ſich fügen lernen. Es iſt freilich traurig, daß ſeine Erzlehung eine derartige Wen⸗ dung genommen hat; allein mit Gottes Hilfe wollen wir eine neue beginnen, gerade wie ich vorhin in Bezug auf Sie ſelbſt geſagt habe: beſſer ſpät als niemals. Ich kann Ihnen verſichern, daß, die Herren Berg und


