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Schritte nach dem Park. Mit einer ernſthaften Verbeu⸗ gung erwiederte ich das bedeutungsvolle Lächeln, womit
ſie ihren Abſchiedsgruß begleiteten.
„Nun iſt der Park von Billingsthal nicht im neue⸗ ſten Geſchmacke angelegt, ſondern eine unzählige Menge von Gängen durchkreuzen ihn nach allen Richtungen.— Alſo mußte ich mich rein dem Zufall überlaſſen, trat in einen der Hauptgänge, wo ich friſche Fußtritte im Sande wahrzunehmen glaubte; bald aber theilte ſich jener in ſo viele Seitenpfade, daß ich einige Augenblicke unſchlüſſig war, welchem ich folgen ſollte. Endlich beſchloß ich, mich links zu wenden und blieb auch beſtändig auf dieſer Seite, da ich— Du mußt den Grund dazu wiſſen— nur die Fußtritte von zwei Perſonen hier bemerkte. Der nämliche Fall war auch bei einigen ſpäter einmündenden Gängen, Hulda's Füße ſind aber ſo klein und die Augen einer
Mutter ſo ſcharf,— genug, der Inſtinkt leitete mich zumm
Ziele und plötzlich ſah ich durch das dunkelgrüne Ge⸗ ſträuch, nicht weit von mir, den Baron mit Hulda auf einer Raſenbank ſitzen und..“ hier hielt Karoline ein wenig inne.
„Mutter,“ ſagte Hermann mit wunderbar leiſer Stimme, indem er ein Mal uͤber das andere mit dem Taſchentuche über die brennende Stirne fuhr,„Mutter, ich beſchwöre Dich, ſage mir die Wahrheit, verſchweig' mir nicht das Geringſte; Alles, Alles will ich wiſſen!“
„Ich werde Dir Nichts verſchweigen, Hermann. Ich gelobe Dir Wahrheit, ſo rein, ſo heilig, als ob ich vor Gott ſtünde.“”“
„Sie ſaßen auf der Bank, ihre Hand ruhte in der ſeinigen.“ Ein Schauder durchfuhr Hermann.
„Wie ſah ſie dabei aus?“ fragte Hermann kaum hörbar.
„Glücklich, faſt verklärt,“ antwortete Karoline.
„Und er,— ach Mutter...“
„Er?— O— als wenn er vergäße, daß es noch etwas Anderes, als dieſen Augenblick gebe.— Er ſchien,
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