Teil eines Werkes 
4.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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nicht mehr wohl bezweifeln kann— einen andern Grund, warum ihre Wangen wieder friſcher blühten als ſonſt.

„So war der beſtimmte Monat vergangen, es waren nur noch wenige Gäſte da; weil ſich aber der Baron unter dieſen befand, ſo beharrte ich feſt auf meiner Wei⸗ gerung, noch ein paar Wochen zuzugeben, obgleich mein Mann, deſſen Zuſtimmung der Major eingeholt hatte, damit zufrieden war. Vergebens bot meine Freundin und ihr Gatte Alles auf, um mich zu bereden. Was mir unter dem Geräuſche einer großen Geſellſchaft von nicht großer Bedeutung geſchienen hatte, konnte und mußte jetzt erſt einen gefährlichen Charakter annehmen, da der Zirkel kleiner ward und unter den noch Bleibenden natür⸗ lich eine vertraulichere Annäherung gar nicht ausbleiben konnte. Der 25. Juli wurde zur Abreiſe feſtgeſetzt. Am Vorabende hinderte mich ein heftiges Kopfweh an dem gewöhnlichen Spaziergange der ganzen Geſellſchaft zum Fluß Theil zu nehmen, wo es die Lieblingsunterhaltung war, Krebſe zu angeln. Allein es überſiel mich eine un⸗ widerſtehliche Unruhe, und als ich durch das Fenſter ſah, wie der Baron, was er lange nicht gethan hatte, Hulda den Arm bot, beſchloß ich, trotz meiner Unpäßlichkeit, nachzugehen. Als ich zum Fluſſe kam, fand ich nur un⸗ ſere Wirthsleute und einige ältere Perſonen. Mit erzwun⸗ genem Lächeln fragte ich, wo die jungen Leute hinge⸗ kommen ſeyen.“

„Sie haben einen Gang in den Park gemacht, um zu ſehen, ob... Was ſie ſehen wollten, bekam ich nicht zu hören, denn der gute Major zog in dem Augenblick einen ganzen Hahmen voll Krebſe heraus und dieß machte aller Weiterrede ein Ende: es war von Nichts mehr, als von den herrlichen Krebſen die Rede. Die Urſache ihrer Entfernung war mir auch ſehr gleichgültig, denn nur die allenfallſige Wirkung beunruhigte mich; ich lenkte deßhalb, unter dem Vorwande, ein Spaziergang ſchiene mir für mein Kopfweh am zutraͤglichſten, ſogleich meine