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Fuſelberg ſchnitt alle welteren Ergüſſe der Erkennt⸗ lichkeit ſeines Untergebenen ab und verlangte blos als Beweis ſeiner Dankbarkeit, daß er reinen Mund halten
ſolle.„Denn wenn ich höre, daß Ihr nur das Mindeſte aus der Schule geſchwatzt habt,“ ſchloß der Diſtrikts⸗ erekutor ſeine Anrede, wobei er aufſtand und die Papiere in die Taſche ſteckte,„ſo erinnert Euch, daß Der, wel⸗ chem Ihr jetzt dieſen Liebesdienſt zu danken habt, Euch auch ein Mal ein Bein ſtellen kann. Ihr kennt mich hoffentlich und wißt, daß nicht mit mir zu ſpaſſen iſt, wenn man mich in Harniſch gebracht hat.“
„n tieſſter Unterwürfigkeit und faſt zitternd vor em düſtern Blick aus den Augen des Beamten, be⸗ theuerte Lars, daß, ehe der gnädige Herr nicht ſelbſt Etwas davon bekannt mache, über ſeine Lippen kein Büchſtabe kommen ſollte, und lief dann hinaus, um einzuſpannen; als das Gefährt des Gefürchteten ſchon lange verſchwunden war und man nur noch das Geraſſel des Wagens in der Ferne vernahm, ſtand der Bauer
noch da, und es war ihm faſt, als wie ein Traum, daß
der gnädige Herr Diſtriktsexekutor ſein geringes Haus beehrt und Glück und Segen über ſeine Schwelle gebracht
habe.“ Inzwiſchen ließ Fuſelberg ſein Pferd langſam der Heimath zuſchlendern. Er ſelbſt ſaß bequem zurückge⸗
lehnt und um ſeine dünnen Lippen ſpielte ein boshaftes 1
Lächeln.—
„Jetzt, meine Herrſchaften murmelte er zwiſchen den Zähnen,—„wollen wir einmal ſehen, ob Fuſelberg ſich auf der Naſe tanzen läßt, oder ob man ihm ein X
für ein U machen und eine Sache aus der Hand ſpielen kann, die er, ſo lange es ihm beliebt, feſtzuhalten ſich
vorgeſetzt hat. Ha, das wird einen Rumor geben!
ein prächtiges Spektakel! Schon allein der Gedanke an
den Spaß, der Vorſchmack davon iſt mir ſchon hinreichender
Erſatz für die Schmach von geſtern. Das hochmuthige
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