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Sie ſich; denn mir iſt der Schrecken ſo in alle Glleder geſchlagen, daß mir der Kopf tanzt. Die arme Liſe— die wird am Ende keinen Pfennig kriegen!“ Fuſelberg legte mit höchſt wichtiger Miene den Zeigfinger an die Naſe und blieb eine Weile, anſcheinend in tiefen Gedanken, verſunken. Dann ſagte er, gleich⸗ ſam gerührt:„Es thut mir um das Mädchen und um Syen in der That leid, denn er iſt ein braver Burſche und hätte wohl ein Weib verdient, das ihm auch Etwas zuhrächte. Aber, lieber Gott, es ſieht ſchlimm aus. Ich weiß nur allenfalls eine Möglichkeit, und dieß iſt auch gewaltig unſicher.“
„Was für eine, gnädigſter Herr Diſtriktserekutor?“
„Wenn Euch Jemand Eure Forderung abkaufte.“
„Ach, da wird in Ewigkeit Nichts daraus; wer wird denn ſein Geld hinauswerfen wollen?— Nein, Du lieber Himmel, ſo dumm iſt Keiner!“
„Freilich wird ſich Niemand zu dem vollen Betrag der Summe verſtehen, welche ſo unſichtbar ſteht; allein bei einem gewiſſen Nachlaſſe wäre vielleicht doch Etwas zu machen.“
„Ach, da könnten wir noch Gott danken,“ meinte dan,„wenn man nur wüßte, an wen man ſich wenden ollte.
„Gebt ein Mal die Verſchreibung her, daß ich ſie ſehen kann.“ 4
Lars zog ein eiſenbeſchlagenes Kiſtchen unter der Bettſtelle hervor und öffnete es vorſichtig. Zwiſchen allerlei Gerichtspapieren, Citationen, Steuerzetteln, Quit⸗ tungen, Pferdepulver, Nägeln, Blättertabak, einer Blech⸗ flaſche, einer alten Feder und einem paar alter, ver⸗ rauchten Pappſchachteln, neben einer ledernen Brieſtaſche mit einigen Bankozetteln, lagen in graues Papier einge⸗ ſchlagen, zu unterſt auf dem Boden, die Dokumente, welche auf Wallby Bezug hatten. Vater Lars blies den Staub davon weg, und reichte ſie Fuſelberg.
Nachdem dieſer eine Weile darin geblättert hatte,
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