und des künftigen Eidams auß. Fuſelberg ließ ſie reden ſo weit er ſie haben wollte, dann fiel er ein:
„Na, das freut mich zu hören. Ich halte Etwas auf arbeitſame und ehrliche Leute. Auch wird Liſe, wie ich denke, keine ſchlechte Mitgift bekommen.“
„Ach, die wird nicht groß ausfallen,“ verſetzte Lars. „Des Herrn Diſtriktserekutors Gnaden wiſſen ja, daß das Erbtheil, welches dem Mädchen von meiner erſten Frau zukommt, auf Wallby ſteht, und man Gott danken muß, wenn man nur die Zinſen von ſeinem Kapital gehörig bekommt. Sven, mein zukünftiger Schwiegerſohn, hat im Frühjahr mit dem Baron davon geredet; aber da war Nichts zu holen, auch haben wir bisher keinen Pfennig geſehen; es iſt gerade ſo gut als ob unſer Geld in der Erde läge. Wenn das Gut ein Mal verkauft wird, fallen wir am Ende gar auch noch durch.“
„Das iſt nicht unwahrſcheinlich,“ meinte Fuſelberg und zuckte bedauernd die Achſeln.„Es haben ſo viele Leute daran zu fordern, daß wenn man den Hof auch ver⸗ kauft, kaum die Häͤlfte der darauf haftenden Schulden erlöst wird. Ihr habt auch wohl gehört, Vater Lars, daß ich für ein Handelshaus in M... eine Klage gegen Wallby angeſtellt habe. Wenn dieſe durchgeht, ſo koͤnnen die Andern ſehen, wie und wo ſie zu Etwas kommen.“
„Herr Jeſus, was iſt da zu machen!“ rief Lars höchſt betroffen aus.„Meinen Sie denn nicht, Herr Diſtrikts⸗ exekutor, daß es Etwas helfen könnte, wenn man die Sache zum nächſten Herbſtgerichte anhängig machte?“
„Ja, bis zum nächſten Herbſtgerichte, mein ehrlicher Vater Lars,— da iſt der Prozeß aus. Das heißt, bis dahin iſt Alles ausgepfändet. Die Zeiten ſind ſchlecht un es koſtet Mühe, wenn man mit Ehren durchkommen will.
„Ja, das iſt leider wahr, wir haben zu waten und zu ſchwimmen mein Schwiegerſohn und ich; meinen denn aber Euer Gnaden nicht, daß ſich vielleicht noch Etwas herausſinden ließe. Gott wird es Ihnen lohnen, befinnen


