Teil eines Werkes 
4.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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nicht im Sinne hatte, mit ſich ſpaſſen zu laſſen, ſo mußte er ſich endlich der ſchmerzlichen Nothwendigkeit fügen und die Akten herausgeben. Die im höchſten Grade unbillige Rechnung bezahlte Gotthard ohne ein Wort zu ſagen, ſteckte die Dokumente in die Bruſttaſche, ſchwang ſich in den Sattel und ritt heim.

m Morgen nach dieſem Vorfall, welcher dem rach⸗ gierigen Fuſelberg einen ſo häßlichen Strich durch ſeinen guteingefädelten Plan gemacht hatte, ſetzte ſich dieſer mit wieder aufgeklärtem Geſicht in ſeine grüne Chaiſe und ließ das ſtarke Roß auf dem Wege, welcher zu einem zwei Meilen von Hochhaus entfernten Bauernhofe führte, luſtig dahin traben.

Bei ſeiner Ankunft wurde er am Gitterthore von dem Eigner mit einem tiefen Bückling empfangen; dieſer konnte, demüthig die Mütze in der Hand, nicht genug die Ehre preiſen, welche ihm durch den Beſuch des Herrn Diſtriktserekutors wiederfuhr.

„Dank, dank, Vater Lars,“ erwiederte Fuſelberg mit vornehmer Herablaſſung.„Sorgt für das Pferd; ich will eine Stunde anhalten, damlt es ein wenig ausſchnau⸗ fen kann.“

Der Bauer entfernte ſich, um dem Befehl nachzu⸗ kommen, und kehrte dann bald wieder ſchmunzelnd in die Stube zurück, um des Herrn Commiſſärs Gnaden in Un⸗ terthänigkeit die Hand zu reichen und ihm zugleich einen vortrefflichen Schnaps anzubieten,„Kümmel oder Pome⸗ ranzen,“ wie die Hausmutter hinzuſetzte.

„Ja, der Branntwein iſt in der That köſtlich,“ ſagte der Diſtriktserekutor, nachdem er nur einen ganz kleinen Schluck unter ſchrecklichen Grimaſſen zu ſich genommen hatte. Ohne Zweifel wird Mutter Grete ihn zur Hoch⸗ zeit angeſetzt haben. Nicht wahr, Eure älteſte Tochter

Entzückt über eine ſo ſeltene Gnade und Güte breiteten ſich nun Vater Lars und ſeine Hausehre ſowohl über den Branntwein, als auch über die Verdienſte ihrer Tochter

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