Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
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226 einen Kauf hält. Deine heiße Liebe, Du armes Maͤdchen,

würde an ſeiner nun erkalteten Bruſt zu Tode erſtarren. li ei

V b.

Zwanzigſtes Kapitel.-4

di

Fünf Tage ſpäter klopfte um Mitternacht Hermann

mit ein paar leichten Schlägen an die Thüre ſeines Vater⸗ ol

hauſes. Im Fenſter der Schlafkammer, ſowie in dem Nebengemache, flackerte ein Licht. Mit unruhig pocheneem Herzen klopfte er zum zweiten Male. Endlich hörte er 4 eilige Tritte die hohe Steintreppe herabkommen. Die Riegel wurden zurückgeſchoben, der alte Peter, Herr Dahls Begleiter auf ſeiner damaligen merkwürdigen Freierreiſe 3 öffnete und brach in einen Freudenruf aus, als er ſeinen lieben jnngen Herrn erblickte.

Der tauſend! ſo wahr Gott lebt, das iſt ja Herr Hermann! Was wird das für eine Freude bei Herrn Doktors ſein!.

Was macht mein Vater? fragte der junge Mann ungeſtim. 3

Ja, lieber Herr, ſo ſo. Ich glaube, und das Herr fl Doktor auch, daß er wohl nicht mehr aufſteht; allein ees n kann immer noch ein Wellchen dauern, bis der arme gute k Herr erlöst iſt.

Hochbeglückt, daß er doch nicht zu ſpät gekommen nmn war, um dem geliebten Vater eine ſorgſame Pflege wid⸗ men und ſeinen Segen empfangen zu können, eilte Her⸗ mann die Treppe hinauf, an Peter vorbei, welcher ver⸗ gehens zur Behutſamkeit ermahnte, da ſie gerade an dem Zimmer der Frau Dahl vorüber kamen.

Wo liegt mein Vater? fragte Hermann und faßte die Klinke des ihm bekannten Schlafzimmers, wurde a von Peter zurückgehalten, welcher mit der Hand dazwi fuhr und gleichſam als Antwort auf ſeines jungen Herrr Frage entgegnete:..