Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
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ihr dieſen Titel, obgleich ſie noch Nichts davon

w weiß und ihn erſt dann wiſſen ſoll, wann Du ihr ar ſelbſt den Ring an den Finger ſteckſt. Du ſollſt ob uns herzlich willkommen ſeyn, lieber Junge, und la ſollte es in Gottes Rathſchluß liegen, daß Du no Deinen Vater nicht mehr findeſt, ſo bleibt Dir au doch Dein alter

aufrichtiger Pflegvater gl Bundler. Al u Sobald Hermann den Brlef geleſen hatte, ſtand er ih auf und ging mit ſtarken Schritten im Zimmer auf und wo ab. Der heftige Kampf ſeines Gemüthes ſtand mit leſer⸗ bit lichen Zügen auf ſeinem Geſichte geſchrieben. So ging ſch er ein paar Stunden auf und nieder und betrachtete da⸗ des . zwiſchen das langſame Fortrücken des Stundenzeigers He ſeiner Wanduhr. Es war eine harte Probe für ſeine eir kindliche Liebe bis an den Morgen warten zu müſſen; in allein er hatte noch Vieles zu beſorgen, ehe er abreiſen ſey konnte. Erſt etwa um vier Uhr Nachmittags warf er Lel ſich, müde vom Umherlaufen und ſonſtiger Anſtrengung an in den Wagen. Er fuhr gen Süden, und während die Fo ewig lange Hornſtraße ſeine Geduld auf die Probe ſetzte, kam ihm erſt wieder die Erinnerung an den geſtrigen ſich Auſtritt im Theater. Da ſiand jetzt die bleiche feine ſich Geſtalt klar vor dem Auge ſeiner Seele; jeden Zug, jeden wa Ausdruck in ihrem Antlitz erkannte er wieder, auch ihr W Aeußeres, das blaue Seidenkleid, der große weiße las⸗ dür hut, auf jeder Seite eine Roſe und ein Vergißmeinnicht, abe ſogar die feine flatternde Locke im weißen Nacken für Alles, die ganze Geſtalt, wie er ſie geſtern geſehen, ſtand lich vor ſeiner Erinnerung. Ein plötzliches:Aufgeſchaut, ſie guter Freund, geht denn der Weg durch die Leute? ſcht weckte ihn aus ſeinen Träumereien. Die Stimme wa ihr

ihm nicht fremd, er kannte ſie noch von Aeflemn. mann ſah auf, woher ſie käme und erkannte den H ite ſeines lebendige

im blauen Oberrocke, an der Se