Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
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Euch wieder ſchicken will. Ich werde heute Abend noch

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Und da ſie ſeine Mutter iſt, ſo ſollte ich doch meinen, daß ſie auch ein Recht habe, ein Wort mitzuſprechen.“ r

„Hör' ein Mal, Dahl,“ ſagte jetzt Bundler und das t gewöhnliche friſche Roth auf ſeinen Wangen wich einer d Bläſſe, welche ſeine gewaltige Aufregung beurkundete, n „als Karollne aus reinem heiligem Pflichtgefühle, wie* es nur je im Buſen eines Weibes lebte, aus heißer Zärt⸗ 6 lichkeit für ihre verblichene Schweſter ihr nachgelaſſenes Kind zu ſich nahm,— nicht bloß in ihr Haus, ſondern e auch an ihr Herz,— als ſie ihrem eigenen Sohne einen l Theil der Nahrung, welche ihm gehörte, entzog, um ihn 1 dem Deinigen zuzuwenden, als ſie manche lange Nacht 9 unter Angſt und Gebet an ſeinem Krankenlager wachte, T als er die Pocken, das Scharlachſieber und andere Kinder⸗ n krankheiten hatte, als ſie Ruhe, Geſundheit und Kräfte w opferte,— da erkauſte ſie ſich den theuern und ſeligen 1 Namen Mutter. Hermann iſt deßhalb von Rechtswegen fi ihr Kind und Deine Frau ein herzloſes, ich möchte faſt 4 A ſagen, unedles Weſen, wenn ſie es über ſich gewinnen m

kann, Karolinen dieſen Kummer zu bereiten.“

„Na, aber liebſter, beſter Bruder, ſo ereifere Dich doch nicht ſo ſehr,“ erwiederte Dahl, welcher bei Auf⸗ zählung aller der Opfer, die Karoline um ſeines Sohnes willen gebracht hatte, ganz weich geworden war.„Ich gebe ja zu, und zwar herzlich gern, daß Niemand ihm näher ſteht, als Karoline, aber Du ſiehſt doch auch auß der andern Seite ein, daß ich meiner Frau, namentlich unter den damals obwaltenden Umſtänden, nicht wohl die Freude verſagen konnte, den kleinen Hermann zu ſich zu nehmen. Jetzt hat ſie aber ihr eigenes kleines Ebenbiild zum Zeitvertreibe und da bin ich ſicher, daß ſie nicht gegen meinen Wunſch ſeyn wird, wenn ich den kleinen Hermann

mit ihr reden.“.“

„Gut,“ entgegnete der Doktor verſöhnt und reichlte ſeinem Schwager die Hand,„ich will hoſſen, daß Du u Stand hältſt. Morgen komme ich und hole den Knabenz

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