Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 8—

37 8

dieſem Glücke und dem, was ich verloren habe. Gleich⸗

wohl... Dahls fernerer Gedankengang ward durch ein Klopfen an der Thüre unterbrochen; unmittelbar darauf traten ein paar gutgekleidete Frauenzimmer ein, welche der bedürftigen Frau Ahlberg Stickereien zur Arbeit brachten. Während der Berathungen über Tüll, Stick⸗ muſter und Wolle, verbeugte ſich Dahl und kehrte auf ſein Zimmer zurück, wo er den ganzen Tag an Nichts, als an Frau Ahlberg dachte, an die Thräne und an den Kuß, den er auf ihre Hand zu drücken gewagt häie.

Der kommende Morgen fand ihn noch in B. ebenſo der folgende und der nachfolgende; da er am Ende aber einſah, daß ein ſolches Hängenbleiben doch allzutoll ſey, nahm er nachgerade Abſchied von ſeiner reizenden Wirthin, behielt die Wohnung bis zu ſeiner Rückkunft aus dem Bade und bezahlte die Miethe im Voraus, um, wie er auf Frau Ahlberas Weigerung, das Geld anzunehmen, mit vieler Dellkateſſe verſicherte:„ge⸗ wiß zu ſeyn, die Zimmer bei ſelner Rückreiſe wieder zu bekommen.“

„Nun, Gott Lob und Dank!“ meinte Peter, als ſie endlich im Reiſewagen ſaßen(der Herr drinnen und

Peter auf dem Bocke).,„Gott Lob und Dank,— ich

habe in der That ſchon geglaubt, wir würden in B... ſitzen bleiben“

„Peter,“ bedeutete Dahl ſeinem Begleiter etwas ſtreng, während er ſich zurecht ſetzte und vergebens einen ſo angenehmen und vortrefflichen Platz herauszufinden be⸗ müht war, wie er auf dem Wege nach B.... einen ge⸗ habt hatte:„ich verbiete Dir irgend Etwas zu glauben, in Bezug auf meine Reiſe nämlich,“ ſetzte er mit einem flüchtigen Lächeln hinzu, als er ſah, daß Peter ſich eben

anſchickte, eine gehorſame Einrede gegen ein ſo hartes

Anſtnden vorzubringen. „Ja ſo, das iſt etwas Anderes, 4 murmelte Peter

halblaut und ſetzte ganz lei hingn: 1

„Ich bin aber

... — s rereenen—ſſn——