Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
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ſber es wollte nicht recht damit gehen; ſeine Gedanken Wwaren ſtets bei der armen jungen Frau, deren bleiches, hübſches, gramvolles Bild ihm beſtändig vor Augen

könnte ich ihr übrigens doch machen, da ich ja ohnehin Sierauf rief er ſeinen Peter und befahl ihm, der Jungfer

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„Gut, Peter, gut!“ ſchloß Dahl ſeinem redſeligen Diener den Mund.„Wenn man ein Mal nur die min⸗ deſte Frage an dich richtet, ſo iſt es gerade, als ob man an einem Faſſe den Zapfen zieht, das läuft unaufhörlich in vollem Strome hinaus, bis...“

Hier hielt Dahl mit ſeiner Rede inne,— ſeine Ge⸗ danken kamen auf etwas Anderes.

„Bis man den Zapfen wieder hineinſchlägt,“ ergänzte Peter ſehr nav.—„Soll ich jetzt gehen und Pferde be⸗ ſtellen 2. „Pferde! Hm, nein, es iſt heute ſo warm, Peter. Wir wollen bis gegen Abend hier bleiben, bei der luftigen Kühle fährt es ſich angenehmer.“

„Ja, daran fehlt es gar nicht; Euer Gnaden werden ſchon Bekanntſchaft mit der luftigen Kühle machen. Es bläßt draußen ein Wind, daß nur ſo die Stücke umher⸗ fliegen.“

„Bläst er? um ſo ſchlimmer; ich habe nicht Luſt, mich ausblaſen zu laſſen; auf den Abend werden wir ſehen. Du kannſt einſtweilen auspacken, die Kleider reini⸗ 3 gen und ausbürſten; vielleicht gehe ich heute ein wenig aus— mir die Stadt zu beſehen.“

Sobald Dahl allein war, ging er nachdenklich im Zimmer auf und ab. Er gab ſich Mühe, an ſeine Freunde zu Hauſe, an ſeinen kleinen Hermann zu denken,

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ſtand.„Wenn ich nur Etwas für ſie thun könnte’“ gab er ſeinen Gedanken Worte;„allein was? Ich kan ihr doch, als ein durchaus Unbekannter, keine Unterſtützung

anbieten.— Dazu wäre eine nähere Bekanntſchaft er⸗

forderlich,— ein vertrauteres Verhältniß. Einen Beſuh

heute hier bleibe. Was ſoll ich auch Anderes anfangen?“

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