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Sie blieb ſtehen und blickte ihn fragend an.
Dahl war in keiner geringen Verlegenheit. Ohne
ſich eigentlich Rechenſchaft über das Warum geben zu
können, waren ihm die Worte:„Ich bitte um Vergebung, Madame,“ entfahren. Bielleicht war es ein gewiſſer un⸗ beſtimmter Wunſch, ſie zurückzuhalten, und jetzt, als ihre, ſanften blauen Augen fragend auf ihm ruhten, wünſchte er lieber Nichts geſagt zu haben.
„Befehlen Sie vielleicht noch Etwas?“ fragte ſie und warf dabei einen prüfenden Blick im Zimmer umher, um zu ſehen, ob vielleicht irgend Etwas fehle.
„Ich wollte Sie blos bitten, Jemanden nach dem Gaſthofe zu ſenden, wo meine Sachen zurückgeblieben ſind. Laſſen Sie gefälligſt dorthin ſagen, ich bleibe hier, und wenn mein Diener nach Hauſe kommt, ſolle er ſich ſchleunig hieher begeben und den Schlüſſel zu dem Zim⸗ mer holen, wo mein Koffer ſteht.“
„Es ſoll Alles beſorgt werden,“ verſicherte die Frau mit einem anmuthigen Kopfnicken und verſchwand, ohne
daß Dahl, ganz gegen ſeinen Willen, ſie noch ein Mal
zurückzuhalten wagte.
Viertes Kapitel.
Malſt du mir das Bild des Todes Hier auf ſchönem zartem Stengel, Mit der Hülle um die Knospe? Nein——————— — unter Blumen ſteht ein Engel Aus geborſt'nem Grabe auf. Franzén.
Unſer Reiſender ſtreckte ſeine müden Glieder auf ein
eben ſo ſauberes als bequemes Bett, und ſchlief ſchon
ein paar gute Stunden herrlich, als Peter nach Hauſe 3 kam. Dieſer wußte wohl, wie ſehr ſein Herr nach ſo
ungewohnten Strapatzen der Ruhe bedürfe und nahm


