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ſeit einem ganzen Jahr. Und unmittelbar würde er hin⸗ zugeſebt haben:„Es geht doch Nichts über das Reiſen.
wird der Geiſt aus ſeinem gewöhnlichen träumeriſchen Schlendrian gehörig aufgerüttelt.“
Dahl war indeſſen noch weit entfernt, ſich bei ſeinem tlef eingewurzelten Gram von dergleichen unbedeutenden Außenſachen, wie wir ſie nennen wollen, afficiren zu laſſen und ihnen großen Eindruck auf ſein Gemüth zu geſtatten. In Folge davon faßte er den lobenswerthen Entſchluß, in Gottes Namen das nicht ſehr ſaubere Bett in Beſitz zu nehmen, um von den wahren Träumereien der vergangenen Nacht auszuruhen. Beſchließen und han⸗ deln ſind aber in der Regel leider ein paar ſehr ver⸗ ſchiedene Dinge; bekanntlich macht man die Rechnung zuweilen ohne den Wirth, und ſo auch hier; daran war uͤbrigens eine Legion zudringlicher Nachbarn Schuld, welche aus den Ritzen der Wände des Bettes hervorſpazirten, und mit Hintanſetzung aller Billigkeitsrückſichten über den neuen Ankömmling mit Mörderzähnen herzufallen be⸗ gannen. Raſend ſprang Dahl von der Folterbank auf und rief mit Donnerſtimme die Kellnerin herbei. Nach langem Harren kam endiich dieſe, ein altes, rothhaariges, mürriſch blickendes Inventarienſtück und fragte verdrieß⸗ lich, was denn das Zetergeſchrei zu bedeuten habe.
„Etwas höchſt Natürliches, Du alte Eule,“ brauste Dahl heftig auf.„Iſt das ein Ort, wo man Reiſende einlogirt; in dem verdammten Loche da findet ſich ja alles mögliche Satansungeziefer!“.
„Nun da ſeh' mal Einer, Gott verzeih' mirs, was iſt denn der Herr für eine vornehme Perſon!“ keifte die feuerlockige Nymphe und ihre Stimme zitterte vor Zorn, „was bildet ſich der Herr denn ein? man ſoll ihm wohl ſtets eine Stube in Bereitſchaft halten, daß er ſich, ſowie er kommt, nur mir nichts dir ts breit hineinſetzen kann, und ſchickt nicht ein e andere ordentliche Leute, eine Beſtellung voraus!„nein, hier in B..
wiſſen wir recht wohl, was ein Reiſender verlangen kann,
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