Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
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nEs iſt doch etwas Herrliches, begann der Doktor, nſo hier im Freien zu ſitzen mit ſeiner Pfeife und Kaffee, 3 die kleinen Schreihälſe um ſich und... da ſchwieg er

plötzlich und ſchlang ſeinen Arm um Karolinens Hüfte. Und mit ſeinem geliebten Weibe, ergänzte Dahl n den abgebrochenen Satz, waͤhrend ein tiefer Seufzer ſeinen f Lippen entſchlüpfte und er in ſtärkeren Wolken den Rauch aus der Pfeife blies.

-Du haſt es ziemlich getroffen, bemerkte der Doktor. ,Aber biſt Du denn gemeint, lieber Dahl, Dein if ganzes Leben ſo einſam fort zu vertrauern. Alles in der 18 Welt hat Maß und Zliel, auch der Kummer. Wenigſtens de ſollteſt Du mehr Rückſicht auf Deine eigene Geſundheit 3, nehmen, inſofern Dir, um Deines Sohnes willen, an

5 Deinem Leben etwas liegt, denn um Deinetwillen, weiß ich wohl, machſt Du Dir nicht viel daraus.

nGewiß nicht, entgegnete Dahl,ich bin ja aber 1 doch nicht krank, lieber Bruder.

Ja, aber verdammt nahe daran; verſetzte der n Doktor.

68Du biſt auf dem beſten Wege zum Allerſchlimmſten 1 was einem paſſiren kann, auf dem Weg ein Grübler, n ein Schwärmer, ein Träumer zu werden. Sowohl Dein te Geſchäft, als das Erbe Deines Sohnes geht geraden 4 Weges zum Kukuk, wenn Du Dich nicht zur Arbeit er⸗ n mannſt und wieder vernünſtig und thätig wirſt.

Du haſt gut predigen, entgegnete Dahl etwas ver⸗ e drüßlich;ſag' mir nur, wie ſoll ich wieder Luſt zu Arbelt n und Thäͤtigkeit gewinnen?

Das will ich Dir ſagen, erwiederte ihm Bundler r 4 keernſt.Du wirſt auf einige Zeit Dein Haus und unſere n. gute Stadt verlaſſen, und da die Jahreszeit vollkommen r günſtig iſt, an einen Kurort reiſen, in eines unſerer treff⸗

lichen Bäder; ich ſtehe Dir dafür, dieß wud auf Dein 4 rrankes Gemuͤth eine erſtaunliche Wirkung äußern. Du wirſt als ein ganz an enſch zurückkommen..

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