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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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128 Befürchtungen hegte und häufig nach ihnen aus dem Fenſter die Straße hinabſchaute. Mrs. Fielding ſah jedes Mal in der falſchen und poſttiv unmöglichen Richtung nach ihnen hinaus und meinte, als man ſie darauf aufmerkſam

machte: es werde ihr doch wohl erlaubt ſeyn, hinzu⸗

ſchauen, wohin es ihr beliebe. Endlich kamen ſie, ein kugelrundes Pärchen, das in jener gemüthlichen, behag⸗ lichen Weiſe daherfuhr, die nur der Familie Dot eigen zu ſeyn ſchien; und es war wunderbar anzuſehen, wenn man Dot und ihre Mutter neben einander ſtellte, wie auf's Haar ähnlich ſie einander waren.

Alsdann mußte Dot's Mutter ihre Bekanntſchaft mit Mathildens Mutter wieder erneuen, und Mathil⸗ dens Mutter ſtiefte ſich immer auf ihre vornehme Ab⸗ kunft, während Dot's Mutter ſich auf nichts ſtiefte, als auf ihren rührig en kleinen Fuß. Und der alte Dot d. h. Dot's Vater, ich vergaß, daß es nicht ſein rechter Name war, aber thut nichts zur Sache! nahm ſich die Freiheit, beim erſten Anblick der alten Dame die Hand zu drücken, und ſchien eine Staatshaube für nichts an⸗ deres zu halten als für etwas Stärke und Mouſfelin, und bekam gar keinen Reſpekt vor dem Indigohandel, ſondern meinte, da ſey nicht mehr zu helfen; kurzum, er war nach Mrs. Fielding's Anſicht eine recht gute Haut, aber ſehr pöbelhaft, ſehr gemein!

Für alles Geld der Welt hätte ich Dot des Himmels Segen auf ihr hübſches Geſicht! nicht da⸗ bei vermiſſen mögen wie ſie die Honneurs des Hauſes in ihrem Hochzeitskleide machte, oder gar den guten Kärr⸗ ner, der ſo fröhlich und freudeſtrahlend am Tiſche ſaß. Oder gar den braunen, kräftigen Seemann und ſein hübſches Weibchen, oder irgend ein Glied der ganzen Ge⸗ ſellſchaft. Um das Eſſen gekommen zu ſeyn, das hieße ein ſo luſtiges und kräftiges Mahl verſäumen, als irgend aufgetragen werden konnte; und der herbſte Verluſt von allen wäre geweſen, wenn man die ſchäumenden Becher