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lichen Dame Reu und Leid zu machen und ſie im Noth⸗ fall mit Gewalt hieher zu bringen, damit ſie ſich freue und vergebe. In dem Augenblick freilich, wo die Expe⸗ dition beſagte Dame auffand, wollte ſie auf gar keine Vorſchläge hören, ſondern beklagte es nur unzählige Male, daß ſie dieſen Tag habe erleben müſſen, und konnte nichts Anderes ſagen, als:„Nun tragt mich nur in mein Grab!“ was freilich höchſt ungereimt klang, da ſie weder todt noch ſonſt etwas dergleichen war. Nach einiger Zeit verſank ſie in einen Zuſtand fürchterlicher Ruhe und bemerkte: ſie habe ſchon damals, als jenes unglückliche Zuſammentreffen von Umſtänden im Indigo⸗ handel ſich begeben, vorausgeſehen, daß ſie ihr Lebenlang mit jeder Art von Schmach und Kränkung zu kämpfen haben werde; ſie ſey nun froh, daß dieſer Fall einge⸗ troffen und bitte nur, man ſolle ſich nicht ferner um ſie bemühen— denn was ſey ſie auch! Du lieber Gott nur ein Nichts! ein Garnichts!— Man ſolle ganz ver⸗ geſſen, daß ſie lebe, und die eigenſinnigen jungen Leute ſollen ihren Lebensweg nur ohne ſie gehen. Aus dieſer bitter ſarkaſtiſchen Stimmung gieng ſie in eine ſehr zornige über, worin ſie die merkwürdige Aeußerung zum Beſten gab, der Wurm krümme ſich, wenn man auf ihn trete, und hernach ſchmolz ſie in eine ſanfte Wehmuth und meinte: wenn man ſich nur ihr anvertraut hätte, ſie hätte gewiß manchen guten Rath geben können!— Die Expedition benützte dieſe Kriſis in ihren Gefühlen um die alte Dame zu umarmen, und ſie hatte bald dar⸗ auf ihre Handſchuhe an, um ſich in einem Zuſtande un⸗ tadelhafter Vornehmheit nach John Peerybingle's Hauſe auf den Weg zu machen, webei ſie nicht vergaß, ein Päckchen in Papier mitzunehmen, das eine Staatshaube — faſt ſo ſteif und ſo hoch als eine Biſchofsmütze— enthielt.
Endlich ſollten auch noch Dot's Vater und Mutter in einem andern Chaischen kommen, und blieben ſo lange über die anberaumte Zeit aus, daß man hereits


