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12⁵ Dame nicht mit Ihnen zur Kirche gehen kann; da ſie aber heute früh ſchon einmal dort war, werden ſelbſt Sie ſie vielleicht entſchuldigen!“
Tackleton blickte ſchnell nach Mathildens Goldſinger und nahm ein kleines Stückchen Seidenpapier, das offenbar einen Ring enthielt, aus ſeiner Weſtentaſche.
„Miß Slowboy,“ ſagte er zu Tilly,—„wollt Ihr ſo gut ſeyn, das da in's Feuer zu werfen? So! ich danke Euch.“
„Es war ein altes Verlöbniß, ein ſehr alter Ver⸗ trag, der meine Frau abhielt, Ihnen Wort zu halten — mein Wort darauf!“ ſagte Edward.
„Mr Tackleton wird mir wenigſtens die Rechtferti⸗ gung angedeihen laſſen, zu bekennen, daß ich es ihm unumwnnden geſtanden, und daß ich ihm gar vielmals geſagt habe, daß ich niemals vergeſſen könnte!“ ſagte Mathilde erröthend.
„O gewiß, ganz gewiß!“ ſagte Tackleton;—„aller⸗ dings Es iſt ganz recht, alles in Ordnung. Mrs. Edward Plummer vermuthlich?“
„So heißt ſie jetzt,“ entgegnete der Bräutigam.
„Aha, kaum hätte ich Sie wieder erkannt, Sir,“ ſagte Tackleton, der ihm ſcharf und forſchend in's Ge⸗ ſicht geblickt hatte, mit einer tieſen Verbeugung.„Mei⸗ nen herzlichen Glückwunſch, Sir!“
„Danke ſchön.“
„Mrs. Perrybinole!“ ſagte Tackleton, und drehte ſich raſch nach dem Orte um, wo dieſe mit ihrem Gatten ſtand,— nes thut mir leid. Sie haben mir zwar keinen großen Gefallen erwieſen, aber auf Ehre, es thut mir leid; Sie ſind wahrlich beſſer, als ich glaubte. John Perrybingle, es thut mir leid. Ihr verſteht mich ſchon; das genügt für uns.'s iſt Alles in Ordnung, meine Herrn und Damen, und zu allgemeiner Zufrieden⸗ heit ausgefallen. Guten Morgen!“
Mit dieſen Worten entfernte er ſich und fuhr fort und davon, nachdem er ſich vor der Thuͤre nur noch ſo


