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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
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folgten, die mich immer ſo hoch erfreuten,.... fragte ſie haſtig und mit zitternder Stimme;von wem kamen ſie? Haſt Du ſie mir geſchickt?

Dot verneinte es.

Wer denn ſonſt? fragte Bertha.

Dot ſah, daß ſie es bereits errathen hatte, und ſchwieg. Die Blinde bedeckte abermals das Geſicht mit den Händen, aber dießmal auf eine ganz andre Weiſe.

Nur noch Eine Frage, liebe Mary! ſagte ſie zu

ot;nur noch einen Augenblick ſchenke mir ge⸗ duldiges Gehör! Komm,, tritt wieder mit mir beiſeite! Sprich leiſe mit mir. Ich weiß, Du biſt wahr, Du wirſt mich jetzt nicht täuſchen wollen, nicht wahr?

O, gewiß nicht, Bertha!

Ja, ich bin's überzeugt, Du könnteſt es nicht über Dich gewinnen, Mary! Du haſt viel zu viel Mitleid mit mir! Blicke jetzt über das Stübchen hinweg, in deſſen Ecke wir nun ſtehen; ſchaue nach meinem Vater, der mir ſo gut iſt und mich leidenſchaftlich liebt! und ſage mir, was Du an ihm ſiehſt!.

Ich ſehe, ſagte Dot, die ſie im Augenblick be⸗ griff,ich ſehe einen alten Mann, der in einem Stuhle ſitzt, ſich voll Betrübniß zurücklehnt und den ſorgenvollen Kopf in die Hand ſtützt gerade als ob ihn ſein Kind tröſten ſollte, Bertha!

Ja, ja, das wird es auch! ſagte Bertha ſchluch⸗ zend;aber weiter!

Er iſt ein alter Mann, von Kummer, Sorgen und Arbeit faſt aufgerieben; gealtert vor der Zeit; fuhr Dot fort;es iſt ein ſchwacher, entmuthigter, betrüb⸗ ter Greis mit grauen Haaren. So ſitzt er vor mir, muthlos, gebeugt, mit gebrochener Thatkraft. Aber ich habe ihn viel hundertmal zuvor geſehen, wie er aus allen Kräften und auf jede Weiſe auf ein großes, heh⸗ res Ziel hinarbeitete, und ich ehre und ſegne ſein graues Haupt!.

Das blinde Madchen ſprang von ihr hinweg, warf