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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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1⁰9 ungewöhnlich ähnlich ſah.Au, thun Sie doch das nicht, wenn's gefällig iſt! Au, was hat denn Jemands Ihnen gethan, und was iſt Ihnen mit Jedermanns be⸗ gegnet, daß Sie Jedermanns ſo unglücklich machen wollen?

Au, au, au!

Die weichmüthige Jungfer Slowboy brach bei dieſer Phraſe in ein jämmerliches Geheul aus, das um ſo ſchallender und fürchterlicher war, weil ſie es ſo lange unterdrückt hatte. Sie hätte nnfehlbar das Kind auf⸗ geweckt und ſo erſchreckt, daß es ernſte Folgen, ja viel⸗ leicht Gichter für den Kleinen nach ſich gezogen haben würde, wenn ihr Blick in dieſem Momente nicht auf Kaleb Plummer und ſeine blinde Tochter gefallen wäre, die eben in's Zimmer traten. Dieſer Anblick rief das Gefühl für Schicklichkeit wieder in ihr wach; ſie ſtand mit offenem Munde einige Augenblicke ſtille, ſprang dann auf das Bett zu, worin der Kleine eben ſchlief, rannte

im Wirbel wie ein mit dem Veitstanze Behafteter

in der Stube auf und ab und fuhr zu gleicher Zeit mit Kopf und Geſicht unter die Betttücher, was ihr offenbar zu nicht geringer Erleichterung gereichte.

Wie, Mary? ſagte Bertha,Du biſt noch nicht bei der Hochzeit?

Ich ſagte ihr, Ihr würdet nicht hingehen, Ma⸗ damm, flüſterte Kaleb;ich hörte geſtern Abend ſo etwas. Aber ſo wahr ich lebe, ſagte der kleine Mann, und drückte ihr zärtlich beide Hände,ich kümmere mich nicht im Mindeſten um das, was ſie ſagen. Ich

bin zwar kein ſonderlicher Held, aber fürwahr, was an

mir iſt, das ſoll man in Stücke reißen, wenn ich nur Ein Wörtchen von dem glaube, was man gegen Euch vorbringt!

Er legte ſeine Arme ihr um den Nacken, und drückte ſie ſo koſend und liebreich an ſich, als nur etwa ein Kind ſeiner Puppe begegnet.

Bertha konnte es heute früh nicht zu Hauſe aus⸗

halten, ſagte Kaleb;ich weiß, ſie kann die Glocken