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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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Sie war kurz nach Tackleton in's Zimmer getreten, und da geblieben; ſie ſah ſich nicht nach Tackleton um, ſondern hielt ihre Augen feſt auf ihren Gatten gerichtet; abzer ſie blieb in einiger Entfernung von ihm ſtehen und legte einen möglichſt weiten Zwiſchenraum zwiſchen ſich und ihn, und obwohl ſie mit dem tiefſten Ernſte ſprach, trat ſie doch ſelbſt dann nicht näher auf ihn zu Wie verſchieden war dieß von ihrer früheren Gewohnheit und Weſen! „Keine Hand kann die Uhr verfe rtigen, welche uns die entſchwundenen Stunden wieder ſchlagen ſoll,“ ſagte der Kärrner mit ſtillem, wehmüthigem Lächeln;„laß es dabei bewenden, meine Liebe; es wird das Beſte ſeyn. Bald wird die Stunde ſchlagen, und es würde zu nichts führen, wenn wir mehr davon ſpraͤchen. Ich würde mir gerne Muͤhe geben, Dir noch in einer ſchwereren Ange⸗ legenheit als dieſe gefällig zu ſeyn.“

„Recht ſo!“ brummte Tackleton;—„aber jetzt muß ich fort, denn wenn die Glocke wieder ſchlägt, muß ich ſchon auf dem Weg zur Kirche ſeyn. Guten Tag, John Peerybingle, es thut mir leid, daß ich des Vergnügens Eurer Begleitung eutbehren muß. Ich bedaure den Verluſt und die Veranlaſſung dazu!“

„Ich habe mich deutlich gegen Euch ausgeſprochen,“ ſagte der Kärrner, als er ihn bis zur Thüre begleitete.

„Ganz gewiß,“ gab Tackleton zur Antwort.

„Und Ihr werdet wohl auch nicht vergeſſen, was ich geſagt habe?“ fragte John.

„Gewiß nicht,“ verſetzte Tackleton, dem eine andere Bemerkung auf der Zunge brannte, um derenwillen er jedoch zuvor Vorkehrung traf, ſich in ſeinen Wagen zu flüchten;—„je nun, da Ihr mich zwingt, dieſe Bemer⸗ kung zu machen, muß ich Euch auch ſagen: das Ganze kam mir ſo unerwartet, daß ich es ſchon deßhalb nicht vergeſſen werde!

„Um ſo beſſer für uns Beide!“ verſetzte der Kaͤrr⸗ ner;„Gott befohlen, ich wünſche Euch viel Vergnügen!“