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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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er endlich,—„meine Frau, die ich ſo liebe, wie ſie heimlich....“

„Und zärtlich!“ ſchob Tackleton ein.

„An der Verkleidung jenes Mannes mitwirkte und ihm Gelegenheit gab, allein mit ihr zu verkehren. Ich verſichere Euch, es giebt keinen Anblick in der Welt, den ich Euch weniger gegönnt hätte als dieſen; ich weiß nicht, was ich nicht lieber geſehen hätte, aber ich geſtehe Euch, auch von keinem Manne in der Welt hätte ich mir's weniger gern zeigen laſſen als von Euch!“

„Ich geſtehe,“ ſagte Tackleton,„daß ich von jeher einen gewiſſen Argwohn gehegt habe; und ich weiß, daß dieß auch die Schuld war, warum ich hier nicht ſonder⸗ lich gern geſehen wurde.“

„Aber als Ihr mir ſie zeigtet,“ fuhr der Kärrner fort, ohne auf ihn zu hören;„als Ihr ſie ſabt, mein Weib— das Weib das ich liebe“— ſeine Stimme und Auge und Hand wurden ruhiger und feſter, als er dieſe

Vorte wiederholte, offenbar um einen feſten Vorſatz, be⸗ züglich deſſen er bereits mit ſich einig war, auszufüh⸗ ren;—„da Ihr ſie ſo unter dieſen ungünſtigen Umſtän⸗ den ſahet, iſt es nicht mehr als billig, als daß Ihr ſie jetzt auch mit meinen Augen ſehen und in meinen Bu⸗ ſen blicken und wiſſen ſollet, was meine Anſicht über dieſe Sache iſt. Denn ich bin jetzt mit mir einig, was ich thun ſoll,“ ſagte der Kärrner, und faßte Tackleton feſt in's Auge;—„und nichts kann mich von dieſem Vorſatze abbringen!“

Tackleton ſtammelte ein paar Gemeinplätze, welche ſeine Beiſtimmung und ſeine Anſicht von der Nothwen⸗ digkeit, dieß und jenes noch genauer zu erwägen, aus⸗ drücken ſollten, allein das Betragen des Kärrners flößte ihm ſo viele Ehrfurcht ein, daß er nichts Weiteres zu äußern wagte. So ſchlicht und ungehobelt dieſer Mann auch war, ſo lag doch in ſeinem ganzen Weſen etwas Würdiges und Edles, das nur eine edelmüthige ehren⸗