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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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ſchielte er zuerſt hinein, ſchaute hinein, trat in die Stube und kam dann wieder alsbald haſtig herausgelaufen.

„John Peerybingle,“ flüſterte ihm Tackleton in's Ohr,—„hoffentlich iſt doch heute Nacht nichts.... nichts Voreiliges vorgefallen?—“

Der Karrner drehte ſich in aller Ruhe nach ihm um.

„Weil der Vogel ausgeflogen und das Fenſter offen iſt!“ fuhr Tackleton fort;—„ich ſehe freilich keine »Spuren—'s iſt zwar allerdings beinahe auf gleichem Niveau mit dem Garten— aber ich fürchtete ſchon, es habe irgend ein.... irgend ein Streit ſtattgefunden— heda, was ſagt Ihr dazu?“

Dabei drückte er das ausdrucksvolle Auge faſt ganz zu, faßte den Kärrner ſcharf in's Geſicht und gab ſei⸗ nem Auge, ſeinem Antlitz und ſeinem ganzen Weſen etwas ſo Durchbohrendes, als ob er gewiſſermaßen die Wahrheit aus ihm hätte herausſchrauben wollen.

„Beruhigt Euch nur,“ ſagte der Kärrner;—„er betrat geſtern Abend jenes Stübchen, ohne daß ich ihn

mit Wort und That gekränkt hätte und ſeither iſt Nie⸗

mand dort hineingekommen. Er iſt aus eigenem freien Willen auf und davon gegangen. Ich würde mit Freu⸗ den aus dieſem Hauſe treten und mein Lebenlang mein Brod vor den Hausthüren betteln, wenn ich an der Ver⸗ gangenheit das ändern könnte, daß er je in mein Haus gekommen wäre. Allein er iſt gekommen und gegangen, und ich habe ihm vergeben!“

„Oho,“ ſagte Tackleton, und nahm ſich einen Stuhl, —„je nun, ich denke, da iſt er ziemlich gut wegge⸗ kommen!“

Das höhniſche Lächeln, womit er dieſe Worte be⸗ gleitete, ging für den Kärrner verloren, der ſich nun ebenfalls ſetzte, den Kopf in die Hand ſtützte, die andere Hand über die Augen legte und eine Zeitlang ſtille brütend daſaß, bevor er wieder fortfuhr.

„Ihr zeigtet mir geſtern Abend meine Frau⸗“ ſagte

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