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Das Grillchen auf dem Heerde : ein Feemährchen aus traulicher Häuslichkeit / von Charles Dickens. Frei nach dem Engl. von Erwin von Moosthal
Entstehung
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wenn Ihr die Zügel über dieſen Pfoſten hängt und ihm eine Handvoll Heu gebt!“

Als ihm der Kärrner dieß aus dem Stalle gebracht und vorgeſetzt hatte, begaben ſie ſich Beide in’s Haus.

„Ihr werdet wohl vor Mittag noch nicht getraut, denk' ich?“ fragte John.

„Nein!“ gab Tackleton zur Antwort;—„ich habe Zeit genug übrig— Zeit im Ueberfluß!“

Als ſie in die Küche traten, polterte Tilly Slow⸗ boy eben an der Thüre des Zimmers, das der Fremde bewohnte, und das nur ein paar Schritte von dort entfernt war. Eins ihrer ſtarkgerötheten Augen(denn Tilly hatte die ganze Nacht hindurch geweint, weil ſie ihre Herrin weinen hörte) war am Schlüſſelloche und ſie pochte ſehr laut und ſchien höchſt beſtürzt.

„Ich kann mich Niemand nicht verſtändlich machen, wenn Sie's erlauben; Niemand will mich nicht hören!“ ſagte Tilly und blickt ſich rundum;—„hoffentlich wird doch Niemand nicht gegangen und geſtorben und verdor⸗ ben ſeyn, wenn Sie's erlauben!“

Dieſem philanthropiſchen Wunſche gab Miß Slow⸗ boy durch verſchiedene neue Schläge und Wirbel an die Thüre Nachdruck, allein ſie führten zu keinem weitern Reſultate.

„Soll ich hingehen?“ fragte Tackleton;—„es kommt mir doch etwas ſeltſam und ungeheuerlich vor!“

Der Kärrner, der die Augen abſichtlich von der Thüre abgewandt hatte, gab ihm durch Zeichen zu ver⸗ ſtehen, er könne hingehen, wenn es ihm etwa Vergnü⸗ gen mache.

Nun kam Tackleton der unbeholfenen Tilly Slow⸗ boy zu Hülfe, pochte und polterte aus Leibeskräften, er⸗ hielt aber ebenſowenig auch nur die geringſte Antwort. Endlich kam er auf den Gedanken, den Drücker der Thüre zu probiren und da ſie ſich leicht öffnen ließ,

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